Erste Edale-17-Farben-FL5-Spezialmaschine für Demax

Etikettendrucker investiert in Rubbellos-Produktion

Die bulgarische Demax Graphic Arts Group, die auch im Etikettendruck sehr aktiv ist, setzt auf eine vollautomatische Single-Pass-Flexodruckmaschine des Modells Edale FL-5 zur Produktion komplexer Rubbellose. Die Druckmaschine wurde als erste ihrer Art in Europa im Demax-Werk in Sofia installiert und hat die dortige Losproduktion transformiert.

Demax ist auf den Druck von Plastikkarten und Etiketten, den holografischen Druck auf flexiblen Verpackungen und den Sicherheitsdruck spezialisiert und hält über 40 % der Marktanteile beim Etikettendruck in Bulgarien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Digitaldruck. Die Investition in die neue Edale FL-5 sollte die Produktion von Rubbellosen transformieren und die zur Expansion des Unternehmens ins Ausland benötigte zusätzliche Kapazität liefern. Die vollautomatische 17-Farb-Rotationsdruckmaschine mit einer Druckbreite von 510 mm wird als Komplettsystem mit UV-Flexodruck, Digitaldruck mit variablen Daten und Prüfsystem, Inline-Kaltfolienveredelung, Bogenschneider und Abstapler betrieben. Anstelle des komplexen Offset-Bogendrucks mit sechs Prozessschritten werden die Lose auf der neuen Maschine in einem Durchgang von Rolle zu Bogen produziert.

Als Weltpremiere bietet die FL-5 das integrierte AIIR-System (Autonomous Inking, Impression & Registration) von Edale, welches die beim Druck von Losen erforderliche Präzision und Konstanz gewährleisten soll. AIIR ist eine vollautonome Lösung zur Farbführung und Gegendruckanpassung mit kameragesteuerter Einstellung des Längs- und Querregisters. Die Steuerung per Kamera liefert für den Single-Pass-Druck Registerhaltigkeit. Mit einer intern entwickelten Software soll sichergestellt werden, dass fünf zusätzliche Motoren an den einzelnen Druckstationen den Gegendruck, die Farbführung und das Querregister im Sinne höchster Druckqualität anpassen. Aufgrund vollständig automatisierter Druck- und Registereinstellprozesse sollen weniger Eingriffe durch das Bedienpersonal erforderlich sein und zu weniger Fehlern und einem einheitlicheren Endprodukt mit höherer Qualität führen.