Treffsicher und flexibel am Markt agieren

Marketingchancen durch Digitaldruck

Das HP Indigo-Digitaldruckverfahren wurde ab 1984 als eine eigenständige Drucktechnologie entwickelt und 1993 im Markt eingeführt. Die Qualität ist den traditionellen Druckverfahren fast ebenbürtig. Der Digitaldruck hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Trotzdem werden von Marketingfachleuten die darin liegenden Chancen noch wenig genutzt. Ein Statement der Robos GmbH & Co. KG, Kornwestheim, zu den Chancen, die der Digitaldruck für Etikettendrucker eröffnet.

Mit dem Digitaldruck ist eine treffsichere Zielgruppenansprache leichter zu realisieren. Die Möglichkeiten, Testmärkte zu erkunden und Etikettenvarianten auszutesten, sind deutlich günstiger geworden. Auch betriebliche Abläufe wie kurzfristige Bestellungen und die Lagerhaltung können vom Digitaldruck profitieren.

Druckauflage? Alles geht!

Ob Sie 10 x 100 oder 1 x 500.000 Etiketten benötigen spielt für den Digitaldruck keine Rolle. Da bei diesem sogenannten Non-Impact-Verfahren keine Druckformen erstellt werden müssen, können ohne zusätzliche Kosten beliebig viele Sorten und Varianten produziert werden. Oft werden Etiketten in verschiedenen Landessprachen benötigt, die durch gesetzliche Änderungen regelmäßig Textänderungen erfahren. Auch hier ist der Digitaldruck flexibel bis zur letzten Minute. Da die Druckvorlagen als Daten direkt auf die Druckmaschine gehen, ist eine Änderung der Gestaltung oder der Textinhalte bis zur letzten Minute ohne große Verzögerung problemlos möglich.

Mitten ins Herz der Zielgruppe

Im Digitaldruck kann jedes einzelne Exemplar der Auflage mit individuellen Text- oder Bilddaten versehen werden. So können Etiketten personalisiert werden, wie zum Beispiel bei der großen Share-a-Coke-Kampagne von Coca-Cola, bei der die Flaschen mit unterschiedlichsten Vornamen bedruckt wurden. Noch werden die Potentiale der eigenen Datenbanken vom Marketing kaum genutzt um die Kunden zu überraschen.

Vorher testen – Geld sparen

Sollen neue Produkte auf den Markt kommen, dann können die Testmärkte mit individuell gestalteten Etikettenversionen und Vorserien erforscht werden, die bei Bedarf schnell und unkompliziert angepasst werden. So wird das Einführungsrisiko minimiert. Hier ist der Digitaldruck mit stückgenau definierten Auflagen, auch in kleineren Mengen, die erste Wahl. In der Ertragsphase werden die Etikettenvorräte schnell und effizient nachproduziert. Die Etiketten stimmen in Qualität und Farbgebung mit denen der Ersteinführung perfekt überein.

Sorten und Varianten preiswert realisieren

Grundsätzlich ist der Digitaldruck nicht günstiger, als konventionelle Druckverfahren. Rechnet man jedoch die Prozesskosten der konventionellen Systeme hinzu, ist der Digitaldruck in der Summe häufig die bessere Lösung. Kostenpunkte wie zum Beispiel Lagerhaltung und Kapitalbindung schlagen oft nicht unerheblich zu Buche.

Exklusive Optik für unterschiedlichste Einsatzzwecke

Im Digitaldruck können ohne großen Aufwand auch Metallic-Effekte erzielt werden. Ob Gold- und Bronzetöne für die Kosmetikbranche oder silberne Etiketten für die technische Industrie, nahezu alle Metallic-Nuancen sind möglich, indem Metallicfolien entsprechend des gewünschten Farbtones mehrfarbig bedruckt werden. Erhältlich sind die Etiketten in matter oder glänzender Ausführung.

Der Digitaldruck ist grundsätzlich für alle Branchen geeignet. Je nach späterem Einsatzzweck kommen unterschiedlichste Materialien und Veredelungen zum Einsatz. Wenn die Etiketten vor Ort noch mit Informationen, wie zum Beispiel einem Mindesthaltbarkeitsdatum, ergänzt werden müssen, dann können die Digitaldrucketiketten problemlos mit einem Thermotransferdrucker vor Ort nachbeschriftet werden.

Zeit ist Geld

Im Digitaldruck produzierte Etiketten können sofort weiter verarbeitet werden, da keine Trockenzeit benötigt wird. Davon profitiert der Kunde, wenn noch kurzfristig Etiketten benötigt werden. Die Etiketten werden on-demand stückgenau produziert und eine Lagerhaltung beim Kunden ist überflüssig.

Flexibel einsetzbar

Der Digitaldruck kann auch Bestandteil eines Hybrid-Druckverfahrens sein, wobei verschiedene Druckverfahren kombiniert werden. Teile eines Etiketts können im konventionellen Druck vorgedruckt werden und beispielsweise durch eine Personalisierung im Digitaldruck ergänzt werden. Dieses Vorgehen macht unter Umständen bei sehr großen Auflagen Sinn um Zeit zu sparen und günstiger zu produzieren. Ebenso kann ein sehr hochwertiger Metalliceffekt erzielt werden, indem das Motiv im Digitaldruck auf weiße Folie gedruckt wird, danach folgt die Laminierung und in einem weiteren Arbeitsschritt die Heißfolienprägung. Der Farbraum umfasst nahezu jeden gewünschten Farbton, denn gedruckt wird in sehr guter Qualität mit Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz sowie mit drei zusätzlichen Farben.

Fazit

Kunden können durch Etiketten mit maßgeschneiderten Inhalten zielgenau angesprochen werden, die auch in Kleinstauflagen ohne großen Aufwand realisierbar sind. Die kostengünstige Herstellung von unterschiedlichen Sorten und Varianten lässt dem Marketing mehr Spielraum neue Ideen auszutesten und gewünschte Änderungen umzusetzen.

Über Robos

Die Robos GmbH & Co. KG aus Kornwestheim bei Stuttgart ist weltweiter Zulieferer für Produkte aus dem Kennzeichnungssektor. Der Etikettenhersteller Robos entwickelt und produziert individuelle Kennzeichnungslösungen, wie zum Beispiel Bookletetiketten, Typenschilder oder Hochleistungsetiketten, für seine Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen.