Spatenstich für den Neubau

Robos legt zwei Standorte zusammen

Mit dem symbolischen Spatenstich begannen für die Etikettendruckerei Robos in Kornwestheim die Bauarbeiten am Unternehmens-Neubau. Die größte Investition in der Unternehmensgeschichte wird in den kommenden Monaten Stück für Stück Wirklichkeit. Damit verbunden ist ein enormer Innovationsschub, denn es wird im gleichen Zuge in neue Druckmaschinen investiert.

Robos hat derzeit noch zwei Standorte: Die Verwaltung in Kornwestheim bei Stuttgart und die Produktion im circa 100 km entfernten Schwanheim. Ab August 2017 ist der Bezug des Neubaus auf rund 7500 Quadratmetern Fläche geplant, wo beide Bereiche miteinander verschmelzen. Durch diese Maßnahmen sollen Abläufe optimiert und Kosten reduziert werden.

Alles vereinen

Unter dem Motto: „Prozesse und Abläufe auf den Punkt bringen“ soll ein neues Gebäude entstehen, das alle bisherigen Abteilungen und Bereiche unter einem Dach an einem Standort miteinander vereint. Ziel ist es, die Kommunikation unter den Mitarbeitern zu verbessern und ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen, das bisher so nicht möglich war. Bisher kannten sich Mitarbeiter der unterschiedlichen Standorte zum Teil gar nicht. Durch persönliche und unkomplizierte Kontakte können Missverständnisse vermieden und Fehlerquellen minimiert werden.

Drucktechnische Fragen zur Qualität können direkt an der Maschine besprochen werden und das ohne lange Fahrzeiten. Künftig ist es ebenfalls möglich, Prozesse miteinander zu verbinden, die teilweise über Jahrzehnte hinweg mit einer physischen Distanz ablaufen mussten. „Die Zusammenlegung der Standorte reduziert nicht nur unnötige Kosten, weil wir unser Equipment häufig dreifach vorhalten müssen sondern wird auch massiv zur Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter beitragen.“, erklärt Geschäftsführer Harry Reuter. Durch die Reduzierung vieler kleiner Probleme, die die räumliche Trennung mit sich bringt, kann eine noch bessere Konzentration auf die Kernprozesse und wesentlichen Aspekte der Etikettenproduktion stattfinden.

Bis 2020 plant Robos weitere Investitionen in den Maschinenpark, um auch  technologisch einen großen Schritt machen zu können und für zukünftige Anforderungen gewappnet zu sein. Durch die intensive Vernetzung der beiden Bereiche Verwaltung und Produktion kann die Qualitätssicherung noch effektiver vorangetrieben werden. Eine Verbesserung, bei der alle Seiten gewinnen, nicht zuletzt der Standort Kornwestheim.

Erstaunlicher Fund auf der Baustelle

Beim alltäglichen Gang zur Dokumentation der Baustelle von Prokurist Simon Reuter stieß dieser auf im Erdboden eingedrückte Flaschen. Nach kurzen Freilegungsarbeiten sicherte er drei gut erhaltene Coca-Cola-Glasflaschen mit Logo-Relief aus dem Jahr 1945. Fast 72 Jahre schlummerten die achtlos entsorgten Designklassiker unter der Erde, bis sie nach etlichen Waschgängen wieder zu altem Glanz zurückkehrten. Spannend ist, neben der Geschichte, welche die Flaschen vermutlich erzählen könnten, der Bezug zu Robos. Vor rund drei Jahren realisierte Robos den größten Auftrag in der bisherigen Unternehmensgeschichte mit dem Weltkonzern Coca-Cola. Auf der HP Indigo WS 6600 wurden millionenfach Vornamen, individuell für die Kampagne „Genieße deine Coca-Cola mit…“ auf Monomaterial im Digitaldruck gedruckt. Dass man nun bei den ersten Arbeitsschritten eines weiteren Meilensteins in der Firmengeschichte gerade auf Coca-Cola-Flaschen stieß, ist sicherlich ein gutes Omen für den weiteren Bau.