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Converting – die „alternative Fertigungslinie“?

Im Grunde ist jede Tätigkeit im Druck „Converting“, die Veränderung einer vorgefundenen Materie, sei es durch Bedruckung oder weitere Behandlung. In Druckereien bezeichnet man mit Converting die Weiterbearbeitung der Etikettenbahn oder des Druckproduktes nach dem eigentlichen Druckvorgang und außerhalb der Druckmaschine. Nachfolgend werden unter anderem die Vorteile von Laserstanzen und konventionellen Stanzsystemen beleuchtet.

Aus den Produktionsrollen Einzelrollen auf den gewünschten Rollenkern in vorgegebener Menge an Etiketten oder Lauflänge und in der richtigen Wickel- und Spenderichtung herzustellen, das war schon immer die Aufgabe in der „Fertigmacherei“, wie die Converting-Abteilung früher bezeichnet wurde. Das Teilen der gedruckten Bahn in Einzelrollen mit bestimmten Etikettenmengen geschieht mittels Rasiermesserschnitt, mit Quetschmessern oder durch Scherenschnitt.

Die Wickelhärte der Einzelrolle muss hierbei individuell bestimmbar sein, moderne Anlagen trennen die Bearbeitungsbahnspannung von der Aufwickelspannung, damit auf unterschiedliche Anforderungen wie z.B. weichfließende Kleber eingegangen werden kann. Magnetpulverbremsen sind hier eine gute Wahl. Da anschließend der Kunde „die Kontrolle übernimmt“, kommt kein Drucker umhin, die Rollen auf fehlende Etiketten und Abweichungen im Druckbild zu prüfen. Diese Aufgabe kann mit den unterschiedlichsten technischen Hilfsmitteln bewältigt werden.

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