Hybrid Softwares jAImes automatisiert die Verarbeitung von Kundenanfragen und soll dadurch manuelle Dateneingaben im Kundenservice reduzieren (Quelle: Hybrid Software)
Hybrid Software präsentiert auf der LOUPE Americas 2026 am Stand 3007aktuelle Entwicklungen für die Etiketten- und Verpackungsproduktion. Im Mittelpunkt stehen KI-gestützte Workflows, Farbmanagement sowie Technologien für eine höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit beim Rendering.
„Etiketten- und Verpackungsverarbeiter stehen ständig unter dem Druck, ihre Effizienz zu steigern und gleichzeitig Qualität und Konsistenz aufrechtzuerhalten“, sagt Mike Rottenborn, CEO von Hybrid Software. „Die Technologien, die wir auf der LOUPE Americas präsentieren, adressieren praktische Herausforderungen in der Produktion – von der Automatisierung routinemäßiger Aufgaben und der Verbesserung der Farbgenauigkeit bis hin zur Steigerung des Durchsatzes in digitalen Produktionsumgebungen mit hohen Volumina.“
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KI-Unterstützung in der Druckvorstufe
Ein Schwerpunkt des Portfolios liegt auf dem Einsatz künstlicher Intelligenz zur Unterstützung und Automatisierung von Produktionsprozessen. Die aktuelle Version des PDF-Editors PackZ enthält neue KI-gestützte Funktionen, die Bediener direkt innerhalb des Prepress-Workflows bei Supportaufgaben, Skripting und benutzerdefinierten Aktionen unterstützen sollen.
CloudFlow umfasst die Funktion CloudFlow Matches. Sie nutzt ein nach Angaben des Herstellers abgesichertes Large Language Model (LLM), um bereits produzierte Verpackungsaufträge mit ähnlichen Texten, Barcodes und Bildinhalten zu identifizieren. Dadurch sollen die Auftragsvorbereitung beschleunigt und Fehler reduziert werden.
Hybrid Software zeigt zudem jAImes, eine KI-basierte Lösung zur automatisierten Verarbeitung von Kunden-E-Mails und Produktionsanfragen. Das System soll die manuelle Dateneingabe reduzieren und Serviceteams dabei unterstützen, Produktionsaufträge schneller in die Fertigung zu überführen.
Die aktuelle Version von Artflow von Hybrid Software Brandz umfasst ebenfalls KI-gestützte Werkzeuge. Sie dienen unter anderem der Prüfung von Artworks, dem Management von Textinhalten sowie Compliance-Workflows.
Farbmanagement für Etiketten und Verpackungen
Hybrid Software stellt außerdem Entwicklungen seines Farbmanagement-Portfolios für die Etiketten- und Verpackungsproduktion vor. Dazu gehören Lösungen für spektrales Farbmanagement, den Druck mit erweitertem Farbraum sowie standardbasierte Produktionsworkflows.
Technologien von ColorLogic sollen Verarbeiter dabei unterstützen, Markenfarben über unterschiedliche Druckverfahren hinweg möglichst genau und konsistent wiederzugeben.
Verpackungen dreidimensional visualisieren
Für Verpackungsvisualisierung und -design zeigt Hybrid Software Brandz die aktuelle Version von iC3D. Zu den Neuerungen gehören erweiterte Funktionen für das Asset-Management sowie die Unterstützung nativer CF2-Dateien für strukturelle Designs. Die Funktionen sollen die Erstellung dreidimensionaler Verpackungsvisualisierungen etwa für Beutel und Sachets vereinfachen.
GPU-basiertes Rendering für digitale Produktion
Hybrid Software Helix stellt für OEMs die aktuelle Version der Digital-Front-End-Plattform SmartDFE vor. Die Plattform setzt auf GPU-basiertes Rendering zur Verarbeitung von PDF-Dateien. Nach Angaben des Unternehmens können komplexe PDFs damit bis zu 30-mal schneller verarbeitet werden als mit herkömmlichen Renderern. Ergänzt wird SmartDFE durch einen neuen plattformübergreifenden, GPU-basierten Job Editor, der die Navigation und Bearbeitung hochauflösender Dateien unterstützen soll.
Teil der GPU-basierten Architektur ist außerdem ein nach Angaben von Hybrid Software vollständig GPU-nativer Harlequin RIP. Dieser soll den Hardwarebedarf reduzieren und gleichzeitig die für Harlequin vorgesehene Ausgabequalität und Verarbeitungsleistung beibehalten. CPU- und GPU-Ressourcen können innerhalb der Architektur je nach Verarbeitungsaufgabe eingesetzt werden.