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Etikettendruck, Etiketten-Labels, Etiketten, Digitaldruck, Flexodruck, Etikettenmaterial, Weiterverarbeitung, Label, Inkjet-Druck, Haftmaterial, Offsetdruck, Etikett, Prepress, Digital Printing today, Inkjet, Labels, Druckplatten, Druckfarben, Drupa, Stanzen, LED-UV, Software, Siebdruck, Ökologie, FINAT

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  • A

    Adaptersleeves dienen im Flexodruck zur Formatüberbrückung, die auf den Trägerzylinder (Luftdorn/“Luftzylinder“) geschoben werden. Auf den Adaptersleeve wird der elastische Flexo-Sleeve (entweder als Druckplatte, die auf einen Sleeve einem bestimmten Unterbau aufgeklebt ist oder als elastischen Endlos-Sleeve) mit entsprechender Wanddicke montiert. Die Anforderungen an die Adaptersleeves im Flexodruck sind ausgezeichnete Rundlaufeigenschaften, hohe gewichtsbezogene Festigkeit und Steifigkeit sowie elektrostatische Ableitfähigkeit für den bedenkenlosen Einsatz mit allen Farbsysteme. Zudem müssen Adaptersleeves über den motivtragenden Sleeve bei hohen Geschwindigkeiten schwingungsfrei das Druckbild auf das Substrat übertragen.
    Unternehmen im Bereich Adaptersleeves:
     
    Nach Abschluss eines Druckauftrags werden alle relevanten Unterlagen und Dokumente, die lückenlos den gesamten Herstellungsprozess eines Druckprodukts chronologisch und systematisch abbilden, in einer digitalen oder physischen Tasche aufbewahrt bzw. archiviert. Die Tasche enthält im Einzelnen die Kundenkorrespondenz (Auftragseingang, Auftragsbestätigung, Auftragsanweisungen, Zahlungs- und Lieferbedingungen, Proofs, Referenzmuster und die abgezeichneten Kundenfreigaben), technische Informationen zur Datenaufbereitung, zu den eingesetzten Druck- und Veredelungsverfahren, zur Druckformproduktion und Konfektionierung (Rollenschneiden, Stanzen) sowie zu der Versandart. Die Aufbewahrungstaschen mit ihrem Inhalt dienen der Druckerei zur Einhaltung der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht von Auftragsunterlagen, zur schnellen Fertigung bei Auftragswiederholung, als Nachweis bei Kundenreklamationen sowie als Kalkulations- und Produktionsgrundlage für ähnlich geartete Druckaufträge.
     
    Die Zuführung der auf einer Rolle aufgewickelten Papierbahn erfolgt beim Rollendruck durch die Rollenwechsler. Unterschieden kann zwichen zwei Varianten von Rollenwechslern. Zum einen die sogenannten Autopaster, die einen fliegenden Rollenwechsel ermöglichen und zum anderen die Stillstandsrollenwechsler. Beide Verfahren haben gemeinsam, dass der Druckprozess zum Rollenwechsel nicht unterbrochen werden muss. Maschinen ohne Rollenwechsler sind in der Produktionspraxis kaum noch anzutreffen.
    Unternehmen im Bereich Automatischer Rollenwechsel:
     
  • B

    Mit Bahninspektion bezeichnet man die optische Kontrolle des Druckprozesses während der Druckproduktion.
    Unternehmen im Bereich Bahninspektion:
     
    Ein wesentlicher Bestandteil der Bahnkraftregelung ist der Kraftaufnehmer, um stetig und präzise die Zugkraft der laufende Substratbahn (z. B. Folie, Papier) in einer Druck- oder Convertingmaschine sicherzustellen. Zu kleine oder zu hohe Bahnkräfte führen zu Störungen und Qualitätseinbußen. Eine zuverlässige Bahnkraftregelung hilft u. a. Bahnrisse zu vermeiden. Kraftaufnehmer messen den Bahnkraft-Istwert der laufenden Bahn. Dieser wird mit dem Bahnkraft-Sollwert verglichen und als Regeldifferenz dem Bahnkraftregler zugeführt. Der Regler bildet das Geschwindigkeits-Korrektursignal, das zum Bahngeschwindigkeitssignal addiert wird. Der korrigierte Drehzahl-Sollwert wird dem Antrieb der Regelwalze zugeführt. Die Änderung der Umfangsgeschwindigkeit an der Regelwalze regelt die Bahnkraft zum nächsten Antrieb. Mit einer Bahnkraftregelung werden Substrate mit der richtigen Bahnkraft dem nachfolgenden Prozess (z.B. der nachfolgenden Lackierstation in einer Druckmaschine) zugeführt und Lagerreibung sowie Massenträgheit der Walze kompensiert. Aufgrund ihrer erforderlichen Umschlingung von 90° sind Regelwalzen nicht als Transportantrieb einsetzbar.
    Unternehmen im Bereich Bahnkraftregelung:  

     
    Stetig wachsende Produktionsgeschwindigkeiten und steigende Qualitätsansprüche erfordern eine stärkere Kontrolle und Regelung der Druckbahn. Bei den modernen schnell laufenden  Produktionsmaschinen gilt es sicherzustellen, dass das Material im gesamten Prozess in geregelten Bahnen läuft. Daher gibt es auf dem Markt verschiedene Systeme zur Messung und Regelung der Bahnsteuerung, wodurch sich die Makulatur und die Ausfallzeiten reduzieren lassen.
    Unternehmen im Bereich Bahnlaufregelung:  

     
     
    Bahnreinigungssysteme dienen der effizienten Reinigung von laufenden Materialbahnen innerhalb des Verarbeitungsprozesses und eignen sich für alle Arten von Materialien und Staubmengen. Unterschieden wird zwischen Kontakt- und kontaktlosen Systemen. Sie bestehen in der Regel aus einem Reinigungskopf, einer Antistatikeinheit, einer Filter-/Unterdruckgebläseeinheit und dem entsprechenden Schlauch-/Rohrsystem. Verunreinigungen auf dem Substrat können sowohl von der Umgebung als auch vom Verarbeitungsprozess verursacht werden. Die Ablagerungen, z. B. Partikel, Fasern oder sogar Fremdkörper, können die Qualität des Materials, die Kundenzufriedenheit und die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter negativ beeinträchtigen.
     
    In den modernen Belichtungssystemen werden die aus einem Raster Image Prozessor (RIP) kommenden Rasterdaten zeilenweise bzw. Punkt für Punkt auf einem Film oder direkt auf die Druckplatte mittels eines Lasers übertragen. Unterschieden wird dabei für die Herstellung von Druckplatten zwischen Innen- und Außentrommelbelichtern sowie Flachbettbelichtern. Beim Innentrommelbelichter wird die Druckplatte im Innern der Trommel in einer Halbschale fixiert. Dabei ist die Druckplatte in Ruhe, während sich der Laserstrahl über einen rotierenden Spiegel axial bewegt. Beim Außentrommelsystem wird die Platte oder der Film auf eine Trommel gespannt und rotiert unter einer Belichtungseinheit, die parallel zur Achse verläuft.
    Unternehmen im Bereich Belichtungssysteme:
     
     
    Unter Beschichten (englisch coating) werden Verfahren verstanden, die zum Aufbringen einer festhaftenden Schicht auf die Oberfläche eines Substrats genutzt werden. Der entsprechende Vorgang sowie die aufgetragene Schicht selbst wird auch als Beschichtung oder Coating bezeichnet. Bei einer Beschichtung kann es sich um eine dünnen Schicht oder eine dicke Schicht sowie um mehrere in sich zusammenhängende Schichten handeln, die sich am Beschichtungsverfahren und Anwendungszweck orientieren. Die Beschichtungsverfahren unterscheiden sich durch die Art der Schichtaufbringung. Für eine gute Haftung der Schicht auf dem Substrat, einen störungsfreien Prozess, gleichmäßigen Auftrag und gute Beständigkeit der Schicht gegen Außeneinflüsse werden bei allen Beschichtungsverfahren die Substrate in der Regel vor der Beschichtung vorbehandelt. Die Ausprägung der Grenzflächenschicht ist vom Beschichtungsverfahren und der Substratvorbehandlung (Primer, Corona usw.) abhängig. Die heutigen Beschichtungsanwendungen werden in einer Vielzahl von industriellen Prozessen eingesetzt. Darüber hinaus können die Chemie, Eigenschaften und Verhaltensweisen sowie die Funktion der Beschichtungen erhebliche Unterschiede aufweisen. Typische Beschichtungsklassen sind zu unterscheiden:
    • Beschichtungskonsistenz
      • Flüssigkeit, entweder auf Wasser- oder Lösemittelbasis
      • Feste, auf Wachs oder Pulver basierende und zugehörige Applikationsgeräte wie Walze, Vorhang, Schlitzdüse, Spray oder Injektion (nass) oder vorgewärmtes Spritzen / Spray (Wachse) und Sprühapplikation
    • Schichtdicke
      • Dünnschicht (bis zu 10 µm)
      • mittlere Dicke (bis zu 100 µm)
      • Dickschichtauftrag (> 100 µm bis über > 500 µm) jeweils mit typischen Feststoffgehalten von 10% bis 60%
    • Erforderliche Beschichtungen vor / nach dem Prozess (Pre-/Post Processing)
      • Reine physikalische Behandlung wie Entfernung von Wasser / Lösemittel (Trocknung) durch Verdampfung durch Wärme (IR, heiße Luft, Heizplatte / Trommel) oder elektromagnetische Energie (Hochfrequenz, Mikrowelle, aNIR) oder reduzierten Druck (Vakuumtrocknung)
      • Reine Erwärmung zur Vorbehandlung von Beschichtungen auf Wachsbasis vor dem Auftragen oder Schmelzen von thermoplastischen Pulvern.
      • Physikalische Behandlung mit zusätzlichen (chemischen) Prozessen (Aktivierungen, Vernetzung, Polymerisation, Sintern) wie Erhitzen (IR, heiße Luft, heiße Trommel / Platten, Induktion, aNIR) oder elektromagnetischer Energieübertragung (UV, Elektronenstrahl, aNIR)
    • Beschichtungsanwendungen
      • Verarbeitung vor oder nach dem Druck (z. B. Primer, OPV)
      • Funktionale Beschichtungen mit/ohne Druckverfahren (z.B. Easy-release, Barriere, Leitfähigkeit/Isolierung, Klebstoffe, Atmungsaktivität) wie strukturelle Beschichtungen (z.B. Expancell)
    Darüber hinaus muss geprüft werden, auf welchen Substrattyp die spezifischen Beschichtungen aufgebracht werden müssen, wie:
    • poröse oder absorbierende Materialien (insbesondere Substrate auf Zellulosebasis)
    • nicht saugende oder vorbeschichtete Materialien
    • temperaturempfindliche, insbesondere nicht absorbierende Substrate.
    Der Buchdruck ist ein Hochdruckverfahren, das in Europa von Johannes Gutenberg erfunden wurde. Durch die nachfolgende Erfindung der Zylinderdruckmaschine konnte der Buchdruck auch im industriellen Zeitalter fortgeführt werden. Heute wird das Verfahren vor allem bei der Produktion von Etiketten, Losen und Wertpapieren eingesetzt.
     
    Der Bundesverband Druck und Medien in Berlin ist der Arbeitgeberverband in der Druckindustrie. Er bündelt als Dachorganisation der verschiedenen Landesverbände die Interessen der Printbranche auf Bundesebene und vertritt die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und Zulieferern. Der BVDM veranstaltet jährlich den Deutschen Druck- und Medientag.
     
  • C

    Computer-to-plate (CTP) oder digitale Druckplattenbelichtung bezeichnet ein Verfahren in der Druckvorstufe, bei dem die Druckplatten vom PC aus direkt im Plattenbelichter bebildert werden. Im Gegensatz zur indirekten Bebilderung über das konventionelle Filmbelichtungsverfahren Computer to Film (CTF) erspart CTP Montage- und Materialkosten. Gleichzeitig lassen sich mit direkt bebilderten Druckplatten hochwertigere Druckergebnisse erzeugen, da die Randschärfe der Rasterpunkte höher ist und feinere Rasterweiten verwendet werden können. Dabei werden im Wesentlichen Belichtungssysteme verwendet, die nach dem Außentrommel- oder Inntrommelprinzip arbeiten.
    Unternehmen im Bereich Computer-to-Plate-Systeme (CtP):  
     
    Mit Converting oder Weiterverarbeitung werden im Etiketten- und Verpackungsdruck alle Arbeitsschritte zur weiteren Veredelung bezeichnet, die sich an den Druckprozess anschließen. Sie können in der Druckmaschine (Inline) oder außerhalb (Offline) erfolgen. Zu den klassischen Converting-Verfahren gehören Lackieren, Kaschieren, Beschichten, Konfektionieren, Prägen, Stanzen, Heiß- und Kaltfolienprägung. Die Weiterarbeitung von Etiketten und Verpackungen dient der Steigerung ihrer Attraktivität am „Point of Sale“ (Marketing) sowie der Erfüllung technischer Anforderungen, z. B. für die Produktsicherheit.
    Unternehmen im Bereich Converting:
       
    Ungenügende Haftungseigenschaften bei Oberflächen aus PE, PP oder anderen stellen in der Druckindustrie oftmals ein Problem dar. Schlechte Benetzbarkeit entsteht durch eine niedrige polare Oberflächenspannung der Materialen. Bei der Corona-Vorbehandlung wird die Oberflächenspannung durch eine elektrische Entladung bei atmosphärischem Druck verändert. Die notwendigen funktionalen Gruppen auf der Polymeroberfläche werden erzeugt und somit die Haftung und Benetzbarkeit verbessert.
    Unternehmen im Bereich Corona:  
     
    CtP
  • D

    Der DFTA Flexodruck Fachverband e.V. wurde 1979 gegründet und ist der fachliche Zusammenschluss von Unternehmen aus Kreisen der Verarbeitungs- und Zulieferindustrie sowie Fachhochschulen. Mit Sitz in Stuttgart vertritt er rund 300 vorrangig mittelständische Mitgliedsunternehmen der Flexodruckindustrie und ist einer der mitgliederstärksten Flexodruckverbände in Europa. Der Verein versteht sich als Dienstleister für die deutschsprachigen Flexodruck-Unternehmen, die Zulieferer, die Firmen der Druckvorstufe und die Verarbeiter. Der Verband macht es sich zur Aufgabe, als neutraler Verband den Flexodruck weiter zu entwickeln und zukunftsfähig zu machen. Außerdem veranstaltet der  DFTA jährlich einmal den DFTA Award – hier werden exzellente innovative Leistungen mit Zukunftsorientierung ausgezeichnet.
     
    Der Digitaldruck ist ein Druckverfahren, bei dem keine Druckvorlage (bzw. Druckform) benötigt wird. Bei diesem Verfahren werden die Informationen direkt vom Computer in eine Druckmaschine übertragen und auf Papier gebracht – so kann jeder Bogen anders bedruckt werden. Das auch als Direct Digital Printing (DDP) bezeichnete Verfahren ermöglicht personalisierte Drucke. Der Digitaldruck erreicht fast die gleiche Qualität, wie der farbige Offsetdruck, ist bei kleinen Auflagen aber wesentlich preisgünstiger. Bei den klassischen Druckverfahren wird mit pastösen Druckfarben gearbeitet – beim Digitaldruck hingegen wird unterschieden zwischen digitalen, elektrofotografischen Drucksystemen die als färbende Substanz Trockentoner verwenden, und solchen mit flüssigen Tinten (Inkjetdruck).
    Unternehmen im Bereich Digitaldruck:
       
       
    Unternehmen im Bereich Digitaldruckmaschinen:  





       
     
     
     
     
    Bei der digitalen Bebilderung werden Filme bzw. heutzutage vorwiegend Druckplatten, direkt belichtet. Ein Raster-Image-Prozessor (RIP) wandelt dafür die aus der Druckvorstufe zur Verfügung gestellten Seitendaten in ein belichtungsfähiges Rasternetz um. Dieses Punkteraster wird dann mittels eines Lasers in einem Belichtungssystem auf die Druckplatte übertragen.
    Unternehmen im Bereich Digitale Bebilderung:  
     
    Software für Druckereien unterstützt die typischen Produktions- und Geschäftsprozesse in Druckvorstufe, Druck und Weiterverarbeitung. Es werden in der Regel alle Bereiche des Druckens (Verpackungsdruck, Tief- und Flexodruck) berücksichtigt. Eine Druckereisoftware bildet die Kalkulation, das Auftragsmanagement, die Fakturierung und Nachkalkulation ab. Sie unterstützt u.a. die Materialwirtschaft bis hin zur Produktionsplanung und -steuerung. In der Regel berücksichtigt die Software für Druckereien auch Schnittstellen für Dateiformate, die einen direkten Datenaustausch zwischen verschiedenen EDV-Systemen und den dahinterliegenden Produktionsanlagen ermöglichen.
    Unternehmen im Bereich Druckerei-Software:
     
    Druckfarben setzen sich aus Farbmitteln, Bindemitteln, Lösemitteln sowie Additiven zusammen und werden beim Drucken auf das Substrat übertragen. Sie lassen sich allgemein in pastöse (= hohe Viskosität; Bogen-Offsetdruck), dünnflüssige (= niedrige Viskosität; Flexo- und Tiefdruck) und strahlenhärtende Druckfarbensysteme (Flexo- und Offsetdruck) einteilen. Druckfarben für die verschiedenen Druckverfahren unterscheiden sich nicht nur in ihrer Zusammensetzung, sondern auch in Bezug auf physikalische, chemische und drucktechnische Eigenschaften.
    Unternehmen im Bereich Druckfarben: 
     
     
    Bei Druckmaschinen unterscheidet man zwischen Rollendruck und Bogendruck sowie unterschiedlichen Druckverfahren. Offset-, Flexo-, Buch-, Tief- und Siebdruck sind analoge Verfahren, bei denen es einer Druckform bedarf, mit der die entsprechende Druckfarbe auf das Material aufgebracht wird. Jede Farbe braucht ihr eigenes Druckwerk, für das ggf. auch eine Trocknung benötigt wird. Bei digitalen Drucksystemen erfolgt die Bebilderung elektronisch gesteuert unmittelbar auf das Material, dazu wird Toner oder flüssige Tinte verwendet.
    Unternehmen im Bereich Druckmaschinen:
     
    Eine Druckplatte ist ein Träger von Text- und Bildinformationen, die planliegend, sowohl starr als auch flexibel sein kann. Grundsätzlich besteht eine Druckplatte aus einer lichtempfindlichen Schicht und einer Trägerschicht, die in der Regel aus Metall- oder Folie besteht. Nachdem die Informationen auf die Platte aufgebracht wurden (z.B. durch Bebilderung, Belichtung oder Gravur und anschließendem Finishingprozess), wird sie auf einem Zylinder oder Sleeve aufgespannt oder montiert. Die Platte bildet die eigentliche Druckform. In der Druckmaschine eingebaut, überträgt sie als Informationszwischenspeicher die Farbe auf den Bedruckstoff. Druckplatten werden im Flexo- und Offsetdruck, aber auch im Tiefdruck eingesetzt (Bogentiefdruck).
     
    Die Aufgabe der Druckvorstufe besteht darin, Texte, Bilder und Grafiken zu Druckvorlagen zusammenzuführen und für den Druck vorzubereiten. Dabei werden Daten, die von Werbeagenturen, Verlagen oder direkt vom Kunden kommen, am Computer in druckbare Daten für den Druckprozess umgesetzt. Zum Aufgabenbereich der Druckvorstufe gehört auch die Druckformherstellung. Im Englischen wird der Begriff „Prepress“ verwendet.
    Unternehmen im Bereich Druckvorstufe:

     
    Software-Lösungen für die Druckvorstufe umfassen alle Features für die drucktechnische Aufbereitung, Bearbeitung und Qualitätssicherung wie Trapping, Warping, Erstellen und Erkennen von Strichcodes, dynamische Erstellung von Druckmarken und Infofeldern, objektbasierte Rasterung, technische Analyse mit Autokorrektur, visuelle Prüfung von Flächendeckung, Minimaltonwerten und Passerfehlern sowie die Gesamtformherstellung (Step & Repeat). Moderne Druckvorstufen-Softwares ermöglichen das Ändern und Bearbeiten von Inhalten direkt in der PDF-Datei, dem Standard-Format für den Austausch von Etiketten- und Verpackungsdesigns. Sie erlauben die Kontrolle aller Aspekte vom Import und Layout des Designs bis hin zur Ausgabe. Außerdem ermöglichen manche Lösungen die drucktechnische Datenaufbereitung für Verpackungen mit variablen Inhalten und variablen Bildern.
    Unternehmen im Bereich Druckvorstufen-Software:  
     
    Die Drupa ist die weltweit größte Messe der Druck- und Druckmedienindustrie. Das Wort Drupa ist eine Abkürzung und steht für Druck und Papier. Bei dieser für die Branche bedeutendsten Leistungsschau stehen Innovationen aus den Bereichen Druck- und Medienvorstufe, Druckmaschinen und der Druckweiterverarbeitung im Mittelpunkt. Seit dem Jahr 1951 findet die Drupa in einem Abstand von vier bis fünf Jahren in Düsseldorf statt. Bereits im Jahr 1951 begann die Messe mit 527 Ausstellern, seitdem hat sich diese Zahl mehr als verdreifacht. Seit ihrer Neupositionierung im Jahr 2016 fokussiert sich die Drupa auf Zukunftsthemen wie den Verpackungsdruck. Damit rücken vor allem der Flexodruck und der Tiefdruck als die führenden Verpackungsdruckverfahren, aber zunehmend auch der Digitaldruck,  in den Mittelpunkt der Betrachtungen. Mit dem seit Drupa 2016 veranstalteten Forum „drupa touchpoint packaging“ tragen die Drupa-Organisatoren dieser Entwicklung Rechnung. In diesem Rahmen werden innovative Konzepte für digitale Produktionsworkflows präsentiert (Verpackungssubstrate Design, Druckvorstufe,  Druckverfahren, Veredelungstechnologien). Das Highlight ist die Vorstellung von Prototypen neuer Verpackungslösungen, die versuchen auf zukünftige Anforderungen der Verbraucher und Brandowner Antworten zu geben.
     
  • E

    → Der englische Ausdruck "End Seals" wird im deutschsprachigen Raum immer öfter als Synonym für Kammerrakeldichtungen verwendet.
     
    Enterprise-Resource-Planning (ERP) bezeichnet die unternehmerische Aufgabe, Ressourcen wie Kapital, Personal, Betriebsmittel, Material und Informations- und Kommunikationstechnik im Sinne des Unternehmenszwecks rechtzeitig und bedarfsgerecht zu planen und zu steuern. Gewährleistet werden sollen ein effizienter betrieblicher Wertschöpfungsprozess und eine stetig optimierte Steuerung der unternehmerischen und betrieblichen Abläufe. Eine Kernfunktion von ERP ist in produzierenden Unternehmen die Materialbedarfsplanung, die sicherstellen muss, dass alle für die Herstellung der Erzeugnisse und Komponenten erforderlichen Materialien an der richtigen Stelle, zur richtigen Zeit und in der richtigen Menge zur Verfügung stehen. Insgesamt sollen dadurch die bisherigen Zielkonflikte ausgeräumt und als Leistungsmerkmale erreicht werden.
    Unternehmen im Bereich ERP-Software:
     
     
    Lesen Sie mehr unter: »Etikettendruck».
     
    Lesen Sie mehr unter: »Etikettendruck».
    Unternehmen im Bereich Etiketten:



     
    Unternehmen im Bereich Etiketten-Labels:

     
    Die ältesten gedruckten Etiketten stammen aus der Zeit um 1700. Heutzutage haben sich Haftetiketten, also selbstklebende Etiketten zur Trockenetikettierung in vielen Bereichen etabliert. Diese werden für die unterschiedlichsten Bereiche hergestellt: Zur Kennzeichnung von Lebensmitteln, kosmetischen und pharma-zeutischen Produkten, Gebrauchsgütern und vielen mehr. Für die Produktion selbstklebender Etiketten werden zahlreiche Druck- und Veredelungsverfahren eingesetzt: Hochdruck (Flexo- und Buchdruck), Flachdruck (Offset- und Siebdruck), Tiefdruck, Digitaldruck, Heißfolienprägung etc.
    Unternehmen im Bereich Etikettendruck:


       




     

     

     
    Selbstklebende Etiketten bestehen in der Regel aus drei Grundelementen: dem Obermaterial, der Klebstoffschicht auf seiner Rückseite und dem Abdeck- oder Trägermaterial. Das Obermaterial besteht aus Papier oder Folie. Die meisten Folien für selbstklebende Etiketten sind in transparenter, weiß matter, glänzender oder auch in metallisierter Ausführung erhältlich. Der Klebstoff verbindet das Obermaterial mit dem Trägermaterial. Das Abdeckmaterial bildet die Basis des Etiketts während der Herstellung und schützt die Klebstoffschicht vor Verunreinigung. Durch Abziehen des Trägers wird die Klebstoff-Fläche freigelegt, so dass das Etikett aufgeklebt werden kann.
    Unternehmen im Bereich Etikettenmaterial:


     
  • F

    Die FachPack in Nürnberg gilt als eine der bedeutendsten europäischen Fachmessen für Verpackungen, Prozesse und Technik. Das Angebotsspektrum der Fachmesse erstreckt sich von Packstoffen, Packmitteln und Verpackungsdruck über Kennzeichnungs- und Markiertechnik bis hin  zu Verpackungsmaschinen und Verpackungslogistik. 1979 als „Verpackungs-Ausstellung“ mit 88 Ausstellern und rund 2000 Besuchern gestartet, trägt die Verpackungsmesse seit 1982 den Namen „FachPack“. Im Jahr 1995 beteiligten sich erstmals über 400 Aussteller, 2003 konnte die 1000er Ausstellermarke geknackt werden, 2015 verbuchten die Veranstalter zum ersten Mal über 40.000 Fachbesucher. 2018 kamen 38 Prozent der FachPack-Aussteller und 25 Prozent der Fachbesucher aus dem überwiegend europäischen Ausland. Die Verpackungsmesse findet jährlich statt und dauert drei Tage. Alle drei Jahre legt die FachPack eine Pause ein.
     
    Farbmanagement-Systeme (CMS) sind Computerprogramme, die die Farbräume bei der Farbeingabe, -darstellung und -ausgabe einander anpassen, damit über die gesamte Produktionskette hinweg eine grafische Darstellung erzeugt wird, die immer die gleichen Farben aufweist und damit Farbkonsistenz garantiert. Die Voraussetzungen für eine solche Anpassung von Eingabe- Verarbeitungs-, Darstellungs- und Ausgabegeräten setzt eine Farbkalibrierung der Geräte voraus. Das Farbmanagement oder CM (Colour-Management) ist ein wichtiger Bestandteil der Druckvorstufe.
     
    Mit Farbmessung bezeichnet man verschiedene Verfahren, um die Farbqualität und damit Wiedergabequalität von Printprodukten zu beurteilen.
     
    FINAT ist der internationale Verband der Hersteller und Verarbeiter selbstklebender Produkte zum größten Teil Etiketten. FINAT steht für die „Fédération Internationale des Fabricants et Transformateurs d’adhesifs et thermocollants sur papiers et autres support“. Der Etiketten-Verband wurde 1958 in Paris gegründet und hat seinen Sitz in Den Haag, in den Niederlanden und zählt etwa 550 Mitglieder aus über 50 Ländern weltweit. Zu den Höhepunkten in der Etikettenbranche zählt der vom FINAT Verband veranstaltete Etikettenwettbewerb, der jährlich stattfindet und seit 37 Jahren herausragende Etiketten-Leistungen prämiert. Außerdem organisiert der FINAT Verband jährlich das European Label Forum (ELF).
     
    Finishing ist alles, was nach dem Druck geschieht, um ein ansprechendes oder funktionelles Endprodukt herzustellen. Dazu gehört beispielsweise Lackieren, Laminieren, Folien- und Reliefprägung oder Konfektionieren auf kleine Rollen, Stanzen, Zusammenbringen mehrerer Bahnen und Auftragen oder Neutralisieren von Leimschichten. Finishing-Maschinen können aus unterschiedlichen Modulen produktspezifisch konfiguriert werden. Die abschließende Qualitätskontrolle des Endprodukts ist ebenfalls eine Aufgabe für eine Finishing-Maschine.
    Unternehmen im Bereich Finishing:
     
    In der Flachstanze werden die zu stanzenden Produkte in der Maschine kurzzeitig arretiert und von einem flachliegenden Stanzwerkzeug innerhalb einer Hubbewegung  ausgestanzt. Das Ergebnis sind sehr präzise Stanzungen. Im Unterschied zur Rotationsstanze sind die Stanzbewegungen hubartig – meist von oben nach unten - und die Werkzeuge sind entsprechend für diesen Prozess optimiert. In der Regel erfolgt die Stanzung über einen Excenter gesteuert weich in das Material, um Beschädigungen zu vermeiden und den Stanzprozess besser kontrollieren zu können.
    Unternehmen im Bereich Flachstanze:
     
    Unternehmen im Bereich flexible Verpackung:
     
    Der Flexodruck ist ein rotatives Druckverfahren, das dank einer flexiblen Druckform sehr vielseitig einsetzbar ist. Es ist das einzige Druckverfahren, in dem Rundlaufungenauigkeiten und Dickenvarianzen des Bedruckstoffes durch die flexible Druckform ausgeglichen werden können, um einen sauberen Rasterdruck zu gewährleisten. So können flexible Materialien bis hin zu dünnen Folien, alle Papiere und Papen sowie Materialien mit rauhen Oberflächen und Textilgewebe bedruckt werden.
    Unternehmen im Bereich Flexodruck:
     


     


     
     
    Flexodruckmaschinen unterscheiden sich konstruktiv im Wesentlichen im Aufbau der Druckwerke:
    1. Zentralzylinder- oder Einzylindersystem (CI)
    2. Mehrzylindersystem in Reihenbauweise und Kompaktbauweise
    • Zentralzylinder-Flexodruckmaschine
    Flexodruckmaschinen mit einem Zentralzylindersystem arbeiten mit einem Satellitendruckwerk. Dabei sind die verschiedenen Flexodruckformzylinder mit vier bis zu zehn Farbwerken mit Zwischentrocknern um einen große, zentralen Druckzylinder angeordnet. Der Druckzylinder hat je nach Anzahl der Druckwerke einen Durchmesser von etwa 200 nos 350 cm. Je nach Maschinentyp und Einsatzbereich variiert die Druckbreite zwischen 300 und 3000 mm. Die Bedruckstoffbahn läuft in CI-Maschinen um den großen Druckzylinder herum und wird dabei nacheinander in allen Farben gedruckt. Damit ist ein sehr genauer Stand im Zylinderumfang (Längspasser in Bahnlaufrichtung) zu erreichen. Besonders vorteilhaft ist das Zentralzylindersystem daher für dünne, flexible Papiere und insbesondere Folien, die mit hoher Passergenauigkiet bedruckt werden können.
    • Flexodruckmaschine in Reihenbauweise
    Bei Flexodruckmaschinen in Reihenbauweise sind die Druckwerke nacheinander in Reihe geschaltet. Die Anzahl der Druckwerke ist nahezu beliebig ausbaubar und Schön- und Widerdruck ist einfach zu realisieren. Darüber hinaus sind die einzelnen Druckwerke einfach zugänglich und zu bedienen. Reihenbaumaschinen eignen sich besonders für ein Kombinieren und Erweitern. Sie sind vor allem als Teil einer Hybridmaschine in Kombination mit anderen Druck- und Veredelungsverfahren eingesetzt (z. B. schmalbahnige Etikettendruckmaschinen)
    • Flexodruckmaschine in Kompaktbauweise
    Die Flexodruckmaschine in Kompaktbauweise besteht aus einem Druckwerkständer in dem auf jeder Seite übereinander zwei bis fünf Druckwerke angeordnet sind. Das heißt, diese Mehrzylinder-Flexodruckmaschine kann vier bis zehn Druckwerke besitzen. Aufgrund ihres statischen Aufbaus hat dieser Maschinentyp heute nur noch eine geringe Bedeutung.
    Unternehmen im Bereich Flexodruckmaschinen:
     
    Flexodruckplatten sind Hochdruckplatten, deren Oberfläche aus flexiblem Material. Hierfür kommen Gummi oder Fotopolymere zum Einsatz. Das Druckbildrelief ist erhaben.
    Unternehmen im Bereich Flexodruckplatte:

     
    Flexoplatten sind Hochdruckplatten, deren Oberfläche aus flexiblem Material besteht. Hierfür kommen Gummi oder Fotopolymere zum Einsatz. Das Druckbildrelief ist erhaben.
     
    Beim Folienkaschieren wird Papier oder Karton mit einer Folie beklebt, um die Oberfläche vor mechanischen Beeinträchtigungen zu schützen oder optisch positive Eigenschaften zu erzielen. Außerdem wird die Festigkeit erhöht.
     
    Unternehmen im Bereich Folienzuschnitt:
     
  • G

    Unternehmen im Bereich Gebrauchtmaschinen:

     
    Mit Gitterabzug bezeichnet man die Restfolie, die nach dem Ausstanzen der Etiketten übrig bleibt und entsorgt wird.
     
  • H

    Haftetiketten oder auch Selbstklebetiketten genannt, sind in den unterschiedlichsten Formen und Materialien erhältlich. Sie werden für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke genutzt. Ob Preisetiketten, Aufkleber auf Früchten, Wein- und Spirituosenetiketten, Anwendungen im Automotiv-Bereich, Versandaufkleber und vieles andere; Es gibt Hunderte von Kombinationen von Material und Klebstoff für die verschiedensten Anwendungen. Das bedruckbare Obermaterial besteht aus Papier, PVC, PP, PE oder Polyester. In der Regel ist ein Haftetikett mehrschichtig aufgebaut. Das bedruckbare Etikett, eine Klebeschicht, oftmals eine Silikonschicht und das Trägermaterial, auch Liner genannt, bilden das Haftetikett.
    Unternehmen im Bereich Haftetiketten:

     
    Der Haftklebstoff bzw. das Haftmaterial sorgt bei Etiketten für die Haftung auf einem Untergrund. Abhängig von der gewünschten Funktionalität und der jeweiligen Oberflächenbeschaffenheit kommen hier unterschiedliche Haftklebstoffe zum Einsatz.
     
    Produkte, die mit einer Heißfolie veredelt sind, wirken auf den Betrachter besonders hochwertig. Sie wird deshalb oft als zusätzliche Veredlungsmöglichkeit für Etiketten, Zigaretten- und Kosmetikverpackungen oder Buchdeckeln eingesetzt. Heißfolienprägung nennt sich das Verfahren, bei dem die Heißfolie auf dem Papier oder Karton aufgebracht wird. Die Folie wird mithilfe von Druck und Temperatur mithilfe eines Prägestempels auf das zu veredelnde Material übertragen. Durch das Aufbringen der Folie erhält das Druckmotiv eine besondere Farbintensität und einen speziellen Glanz.
    Unternehmen im Bereich Heißfolie:

     
    Etiketten müssen auf Objekten haften. Hotmelt oder Heissklebstoffe sind lösemittelfrei und werden unter Hitzeeinwirkung auf die Klebefläche aufgebracht, um die Etiketten – je nach Anforderung – wieder ablösbar, repositionierbar oder permanent auf dem Objekt haften zu lassen.
     
    Als Hybriddruck werden Druckverfahren bezeichnet, die die konventionellen Druckverfahren wie Flexo-, Tief- oder Siebdruck mit Digitaldruck kombinieren. Die Kombination mit dem Digitaldruck bringt den Vorteil mit sich, dass man variable/personalisierte Daten in das Druckmotiv einfügen und schnell umsetzen kann. Im Flexo-, Tief- oder Siebdruck mit statischen Daten vorgedruckte Druckmotive werden im nächsten Arbeitsschritt inline, d. h. in derselben Druckmaschine, im Digitaldruck variiert/individualisiert. So können kosteneffiziente Druckprodukte mit Losgröße 1 produziert werden. Der Hybriddruck vereint die Stärken der verschiedenen Drucktechniken - die Effizienz des konventionellen Druckverfahrens sowie die Flexibilität des Digitaldrucks.
    Unternehmen im Bereich Hybriddruck:

     
     
     
  • I

    In-Mould-Labels (IML) sind Etiketten, die direkt bei der Formgebung auf die Behälter oder Deckel aufgebracht werden. Dabei wird das Etikett in eine Spritzgussform eingelegt, bevor der Kunststoff für die Herstellung des Formteils eingespritzt wird. Das In-Mould-Label verschmilzt dann mit dem Basisprodukt und wird zum untrennbaren Bestandteil des Behälters, Etikett und Formteil bilden eine durchgehende Oberfläche. In-Mould-Labels sind damit eine Alternative zum direkten Bedrucken des Formteils. Zwar ist die Produktion komplizierter und deren Flexibilität eingeschränkt, jedoch lässt sich dadurch ein Produkt so beschriften oder dekorieren, dass später kein Etikett erkennbar ist. Auch entfällt der logistische Aufwand der Zwischenlagerung, da Formgebung und Dekoration in einem Arbeitsgang erfolgen. Die ausgeprägte Zeit- und Kosteneinsparung machen den Einsatz des In-Mould-Labelling besonders wirtschaftlich. Zudem punktet das Verfahren auch unter Umweltaspekten. Bei gleichem Basiswerkstoff für Etikett und Behälter ist das Recycling von IML-dekorierten Bechern, Tiegeln, Eimern, Kästen und anderen Verpackungen problemlos möglich. Da Lebensmittelhersteller zunehmend Produktvarianten und Sondereditionen entwickeln, werden In-Mould-Labels immer häufiger auch in kleinen Auflagen bestellt. Dadurch bietet es sich oft an, diese Etikettenart im Digitaldruck zu produzieren.
    Unternehmen im Bereich In-Mould-Labels:
     
    Unternehmen im Bereich Individuelle Etiketten:  
     
    Lesen Sie mehr unter: »Inkjet-Druck».
     
    Beim Inkjet-Druck wird flüssige Tinte auf das zu bedruckende Material gespritzt. Dabei werden kontinuierlich Tintentropfen durch eine Düse gepresst, jeder einzelne der darin befindlichen Tropfen ist elektrostatisch aufgeladen. Mithilfe von Hochspannungselektroden wird ein elektrisches Feld erzeugt, das ermöglicht die elektrostatisch aufgeladenen Tintentropfen kontrolliert abzulenken, sodass sie anschließend gezielt und gemäß den Druckvorgaben auf das Trägermaterial treffen. Es ist ein kontaktfreies Druckverfahren, mit dem sich selbst unebene oder druckempfindliche Objekte bedrucken lassen. Weiterhin sticht die Flexibilität beim Inkjet-Druck positiv hervor. Da kein Umrüsten erforderlich ist und keine feste Druckform oder Schablone benutzt werden muss, lassen sich schnelle und vielseitige Druckergebnisse erzielen.
    Unternehmen im Bereich Inkjet-Druck:

     
    Statische Ladungen auf der Substratbahn müssen im Druckprozess und in der Druckweiterverarbeitung beseitigt werden, damit Verunreinigungen entfernt werden können. Denn unbehandelte Bahnen ziehen Staub und Schmutz an. Ionisationssysteme kontrollieren die Elektrostatik und erzeugen mit Wechsel- oder Gleichstrom ionisierte Luft, um Oberflächenladungen zu neutralisieren bzw. um die statischen Ladungen zu entfernen.
     
  • K

    Lesen Sie mehr unter: »Kaltfolienprägung».
    Unternehmen im Bereich Kaltfolie:

     
    Bei der Kaltfolienprägung wird eine Folie auf dem Drucksubstrat aufgeklebt. Im Gegensatz zur Heißfolienprägung ist hierbei keine hohe Temperatur, zusätzliches Werkzeug und vor allen Dingen kein aufwändiger Offlineprozess mit Heißfolien-Prägemaschinen (im Hochdruckverfahren) notwendig. Außerdem lässt sich die applizierte Folie bei der Kaltfolienprägung meist „inline“, also direkt nach dem Auftragen in der Maschine bedrucken, wodurch eine große Zahl unterschiedlicher Effekte erzielt werden kann. Für das Applizieren der Folie werden insgesamt zwei Druckwerke benötigt. Über das Farbwalzensystem und eine konventionelle Offsetplatte wird im ersten Druckwerk ein Kleber dem Motiv entsprechend auf das Substrat aufgebracht. Im zweiten Druckwerk wird die Folie über eine Auf- und Abwickelstation übertragen. Die Folie wird auf die Stellen übertragen, die zuvor mit Klebstoff versehen wurden. Der Folienanteil, der hierbei nicht verklebt wird, wird anschließend mit der Trägerschicht in der Aufrollstation wieder aufgerollt. In den folgenden Druckwerken kann der Bedruckstoff mit den Folienapplikationen bedruckt werden.
     
    Für eine konstante Versorgung der Druckform mit Farbe, Lack oder andere Medien kommt im Flexodruck und auch im Coating das Kammerrakelsystem zum Einsatz. Das Druck-/Beschichtungswerk besteht aus einer Kammerrakel mit einem geschlossenen Zirkulationssystem, in das automatisch die Druckfarbe, der Lack oder das Beschichtungsmaterial in der gewünschten Viskosität nachgepumpt wird. Das niedrig-viskose Medium wird durch dieses System auf die Rasterwalze übertragen. Winzige Näpfchen in der Rasterwalze nehmen die Farbe, den Lack oder andere Materialien auf. Die Rakel entfernt das dünnflüssige Medium vor dem Übertragen auf die Druckform von der Rasterwalzenoberfläche. Eine Pumpe versorgt die Farbkammer kontinuierlich mit Farbe, Lack oder Beschichtungsmedium. Sie werden direkt aus der Kammer mit einer Rakel auf die Rasterwalze übertragen. Eine Rakel ist negativ gestellt. Diese rakelt das überschüssigen Medium von der Rasterwalzenoberfläche ab (Arbeitsrakel). Die andere Rakel (Schlepprakel/Schließrakel) dichtet die Rakelkammer ab.
    Lesen Sie mehr unter »Kammerrakeldichtungen»
    Unternehmen im Bereich Kammerrakel:
       
    Bei Kammerrakeldichtungen beeinflusst die Auswahl des richtigen Materials sowie die Shorehärte entscheidend die Laufleistung der Dichtung und die Dichtigkeit der Kammerrakel. Das eingesetzte Farbsystem und die Verwendung automatischer Spülsysteme in der Druckmaschine sind hierbei entscheidende Parameter. Die seitlichen Dichtungen im Kammerrakel-System müssen über definierte Kompressions-/Rückstelleigenschaften verfügen und einen präzisen Kontakt zwischen dem Radius der Dichtung und dem Umfang der Rasterwalze sicherstellen, was deren Widerstand gegenüber abrasiven Verschleiß und hydraulischen Druck durch Farbe oder Reinigungsmittel erheblich erhöht. Der Farbfluss, also die Farbmenge, die pro Zeiteinheit durch die Kammer fließt, muss im Auflagendruck ordnungsgemäß eingestellt sein. Allerdings können bei zu hohen Druckverhältnissen in der geschlossenen Kammer die Rakel den Kontakt mit der Rasterwalze verlieren oder die Kammerrakeldichtungen Leckagen aufweisen. Lesen Sie mehr unter »Kammerrakel»
    Unternehmen im Bereich Kammerrakeldichtungen:

     
    Unternehmen im Bereich Kennzeichnungsfolien:
     
    Die Klebkraft ist jene Kraft, die erforderlich ist, ein Selbstklebematerial, das unter bestimmten Bedingungen auf eine Standardtestplatte geklebt wurde, von dieser Platte unter einem bestimmten Abzugswinkel und in einer bestimmten Geschwindigkeit wieder abzulösen. Sie wird in Newton angegeben.
     
    Die Kratzfestigkeit ist ein wichtiger Aspekt von Oberflächencharakterisierungen. Bei Etiketten ist es unerwünscht, dass auf der Oberfläche Kratzer sichtbar sind. Eine Ausnahme sind Rubbellose.
     
  • L

    Der Drucklack ist überwiegend eine farblose Lackschicht mit unterschiedlichen optischen (von mattglänzend bis hochglänzend) und haptischen Eigenschaften (Haptik-Kriterien: hart/weich, klebrig/rutschig und rau/glatt), aber auch geruchlichen Eigenschaften. Durch Lacke lassen sich Druckergebnisse vollflächig oder partiell veredeln. Dabei müssen Lacke im Druck zwei wesentliche Ziele erfüllen: Den Schutz des Druckergebnisses und/oder die Erzeugung bestimmter gestalterischer Effekte. Für den Inline- oder Offline-Lackauftrag kommen grundsätzlich alle konventionellen Druckverfahren mit ihren jeweiligen Druckformen in Frage. Bei den Lackarten wird zwischen Lösemittellack, UV-Lack und Dispersionslack („Wasserlack“) unterschieden. Zudem können Lacke nach ihren zu erzielenden Effekten differenziert werden, z. B. Matt- und Glanzlack, Strukturlack, Relieflack, Dripp-Off-Lack, Thermo-Lack, Soft-Touch-Lack, Glitzerlack, Rubbelack oder Duftlack.
     
    Modular aufgebaute Lagerkonzepte gewährleisten, dass Zylinder, Walzen und Sleeves in Flexo- und Tiefdruckereien übersichtlich, platzsparend und sicher vor Beschädigungen auf mehrere Ebenen gelagert werden können. Sie sollen auf eine möglichst kleine Grundfläche und unter optimaler Ausnutzung der Platzverfügbarkeit in der Höhe eine möglichst große Zahl von Zylindern, Walzen und Sleeves lagern. Die Ein- und Auslagerung erfolgt halb- oder vollautomatisch über ein Kransystem und spezielle Transportwagen. Eine produktionsnahe Lagerung führt in Druckereien zu einer deutlichen Produktionsoptimierung. Die Zylinder-, Walzen- und Sleeve-Daten können über ein integriertes Lagerverwaltungsprogramm mit der Druckerei-Datenbank verwaltet werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Lagersoftware auch an das ERP-System anzubinden.
     
    Ein Laser (light amplification by stimulated emission of radiation) ist eine Licht-Verstärkung durch die stimulierte Emission von Strahlung. Laserstrahlen sind elektromagnetische Wellen. Sie ermöglichen eine hohe Strahlintensität, oft sehr engem Frequenzbereich (monochromatisches Licht), scharfer Bündelung des Strahls und großer Kohärenzlänge. Laser haben zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten in Technik und Forschung sowie im täglichen Leben, vom einfachen Lichtzeiger (z. B. Laserpointer bei Präsentationen) über Entfernungsmessgeräte, Schneid- und Schweißwerkzeuge, Auslesen von optischen Speichermedien wie CDs, DVDs und Blu-ray Discs, Nachrichtenübertragung bis hin zum Laserskalpell und anderen Laserlicht verwendenden Geräten im medizinischen Alltag. Im der Druckindustrie werden sie vorwiegend als zum Belichten von Druckplatten oder Härten von Farben und Lacken verwendet. (Basis: Wikipedia)
    Unternehmen im Bereich Laser:
     
    Laserschneiden, auch Laserstrahlschneiden, bezeichnet das Durchtrennen von Festkörpern mittels kontinuierlicher oder gepulster Laserstrahlung durch Materialablation. Nahezu jede Art von Werkstoff, beispielsweise Metalle, Dielektrika und organische Materialien können nach dem Stand der Technik mit Laserstrahlung geschnitten werden. Dabei müssen die Parameter der Laserstrahlung, wie Wellenlänge, mittlere Leistung, Pulsenergie und Pulsdauer der Applikation entsprechend angepasst werden. Der mikroskopische Abtragsmechanismus und die thermischen Effekte werden dabei im Wesentlichen von der Pulsdauer und der Bestrahlungsstärke bestimmt. Zum Einsatz kommen fokussierte Hochleistungslaser, meist der CO2-Laser (ein Gaslaser) oder auch zunehmend Nd:YAG-Laser (Festkörperlaser) sowie die effizienteren, gut fokussierbaren Faserlaser. (Basis: Wikipedia)
    Unternehmen im Bereich Laserschneiden:
     
    Das Laserstanzen bezeichnet ein thermisches Schneidverfahren, bei dem der Laserstrahl das Material an der Schneidstelle so erhitzt, dass das geschmolzene oder verbrannte Substrat präzise aus der Schneidlinie entfernt wird. Nahezu jede Substrat-Art kann mit dem Laser geschnitten werden. Im Gegensatz zum mechanischen Stanzen müssen bei der Laserstanzung im Vorfeld keine Stanzformen hergestellt werden, sondern die Verarbeitung erfolgt komplett digital.
    Unternehmen im Bereich Laserstanzen:
     
    Lesen Sie mehr unter: »LED-UV-Druck».
    Unternehmen im Bereich LED-UV:   Logo Phoseon
     
    Beim LED-UV-Druck erfolgt der Trocknungsprozess durch spezielle LED-UV-Lampen. Diese verbrauchen um bis zu 80 Prozent weniger Energie als herkömmliche UV-Lampen und lassen sich zudem ohne Wartezeiten ein- oder ausschalten. Ebenso kommt es bei LED-UV-Trocknern zu keiner Ozonentwicklung. Dadurch werden die bisher notwendigen Absaug- bzw. Entlüftungsaggregate überflüssig. Materialschonend ist auch die geringere Hitzeentwicklung in der Maschine und somit des Bedruckstoffes.
    Unternehmen im Bereich LED-UV-Druck:
     
    Nach der DIN 16525 versteht man unter Lichtechtheit von Drucken die Widerstandsfähigkeit von Druckfarben gegen Lichteinwirkung ohne direkten Einfluss der Witterung.
     
  • M

    Magnetzylinder dienen im Etikettendruck dem Zweck, Stanzbleche aufzunehmen und sicher auch bei hohen Umdrehungszahlen zu halten. Bei Magnetzylindern kommt es auf µm-genaue Fertigung an, damit ein genaues und fehlerfreies Stanzen ermöglicht wird. Magnetzylinder werden in der Regel aus Stahl mit einem Chromgehalt gefertigt. Dies erhöht unter anderem die Korrosionsbeständigkeit. Magnetzylinder bestehen aus der magnetischen Trommel, Zahnrädern und Schmitzringen sowie Zapfen für die Halterung in den Lagern. Neben den magnetischen Eigenschaften werden die Stanzbleche meist noch durch Vakuum und/oder Passstifte gehalten.
    Unternehmen im Bereich Magnetzylinder:
     

     
    Ein Management-Informationssystem (MIS) ist ein Software-System, das dem Unternehmen Informationen zur Verfügung, mit deren Hilfe das Unternehmen gelenkt bzw. das Controlling (also dem Produktions- und Vertriebssektor) betrieben werden kann. Ein MIS ist in der Regel betriebswirtschaftlich orientiert, während ein Führungsinformationssystem sich mit den Grundsätzen der Unternehmensführung (Personal) beschäftigt. Die Wirtschaftsinformatik beschäftigt sich mit Konzeption, Aufbau und Pflege von (Management-) Informationssystemen.
    Unternehmen im Bereich Management Information System (MIS):
     
    In vielen Ländern gibt es Gesetzesvorgaben, nachdem Lebensmittelverpackungen keine Stoffe enthalten dürfen, die in grenzwertüberschreitenden Mengen auf das Füllgut übergehen könnten. Das Unternehmen ist der weltweit erste Druckfarbenhersteller, der diese Sicherheit durch eine schriftliche Garantie für UV-Produkte bestätigt. Damit garantiert das Unternehmen, dass aus der Farbschicht der Verpackung keine Stoffe in Mengen oberhalb der geltenden Grenzwerte auf das verpackte Lebensmittel übergehen können.
    Unternehmen im Bereich migrationsarmer Druckfarben:
       
  • N

    NFC
  • O

    Die Oberflächenspannung wird vom Randwinkel der Oberflächenenergien von Flüssigkeiten und der Festköperoberfläche bestimmt. Das heißt: unter Benetzbarkeit wird das Verhalten einer Flüssigkeit auf einer Festkörperoberfläche verstanden. Die Oberflächenspannung wird in der Praxis mit Hilfe von Prüftinten nach DIN 53364 geprüft.
     
    Unternehmen im Bereich Offsetdruck:

     
  • P

    „Papier ist ein flächiger Werkstoff, der im Wesentlichen aus Fasern pflanzlicher Herkunft besteht und durch Entwässerung einer Fasersuspension auf einem Sieb gebildet wird. Das entstehende Faservlies wird verdichtet und getrocknet. Papier wird aus Faserstoffen hergestellt, die heute vor allem aus dem Rohstoff Holz gewonnen werden. Die wichtigsten Faserstoffe sind Zellstoff, Holzstoffe und Altpapierstoff. Das durch Papierrecycling wiederverwertete Altpapier ist mittlerweile die wichtigste Rohstoffquelle in Europa. Außer dem Faserstoff oder einer Faserstoffmischung enthält Papier auch Füllstoffe und weitere Zusatzstoffe. Es gibt rund 3000 Papiersorten, die nach ihrem Einsatzzweck in vier Hauptgruppen eingeteilt werden können: grafische Papiere (Druck- und Schreibpapiere), Verpackungspapiere und -karton, Hygienepapiere (z. B. Toilettenpapier, Papiertaschentücher) sowie die vielfältigen technischen Papiere und Spezialpapiere (z. B. Filterpapiere, Zigarettenpapier, Banknotenpapier).“
    Unternehmen im Bereich Papier:
     
    Plasma ist ein Teilchengemisch auf atomar-molekularer Ebene, dessen Bestandteile teilweise geladene Komponenten, Ionen und Elektronen sind. In der Druckindustrie wird der Plasmazustand gerne für die Vorbehandlung von zu bedruckenden Oberflächen genutzt. Durch diese Behandlung wird die Haftung der Druckfarben und Lacke auf der Oberfläche verbessert, wodurch die Druckqualität steigen kann.
    Unternehmen im Bereich Plasma:
     
    Lack- und Druckplatten hängend in einem speziell dafür ausgelegten Regalen zu lagern, gewährleistet sowohl eine einfache Wiederauffindbarkeit als auch einen schnellen, direkten Zugriff auf jede einzelne Platte. Moderne Plattenregale nutzen die zur Verfügung stehende Stellflächen optimal aus, können über mehrere Etagen angeordnet werden, und eine Erweiterung durch Anbau- und Aufsatzregale ist jederzeit möglich. Sie ermöglichen, dass Platten einfach, ohne Beschädigungen und Verkratzen eingehängt sowie entnommen werden können. Ein robuste Bauweise mit großer Traglast ist insbesondere bei der Lagerung großer Plattenformate gefordert.
     
    Lesen Sie mehr unter: »Druckvorstufe».
    Unternehmen im Bereich Prepress:
     
    Der Primer ist eine Grundierung auf Dispersionsbasis und sorgt dafür, dass die anschließend darauf gedruckte Farbe besser auf dem Trägermaterial hält.
     
    Unternehmen im Bereich Private Labeling:    
     
    Computerprogramme verschiedener Art werden im gewerblichen und industriellen Bereich im Allgemeinen oft auch einfach Produktionssoftware genannt. Sie unterscheiden sich im Wesentlichen in die Systemsoftware und die Anwendersoftware. Die Systemsoftware ist das Betriebssystem, das den Computer mit einer Vielzahl von internen Steuerungen und Arbeitsanweisungen erst funktionsfähig macht. Die Anwendersoftware wird entsprechend den branchenspezifischen Forderungen (z. B. Verpackungsdruck) entwickelt (z. B. Bildbearbeitung, Textverarbeitung, Grafikdarstellung, Drucken, Buchhaltung, Kalkulation, Datenbanken).
    Unternehmen im Bereich Produktionssoftware

     
    Prägefolien werden im Prägefoliendruck (Heiß- und Kaltprägung) eingesetzt. Dabei handelt es sich um ein Mehrlagenprodukt, bestehend aus Trägerschicht (zumeist PE-Folie), Ablöseschicht (Mikrowachs), Antioxidschicht (bei metallisierten Folien), Farb- oder Metallschicht und einer Klebstoffschicht. Metallisierte Schichten werden im Hochvakuum aufgedampft. Die Farb- oder Metallschicht der Prägefolien löst sich unter Einwirkung von Hitze und/oder Druck von der Trägerschicht und wird so auf das entsprechende Substrat übertragen.
    Unternehmen im Bereich Prägefolien:

         
  • R

    Das Wort Rakel stammt von dem französischen Wort „racle“ ab und bedeutet Kratzeisen oder Abstreichholz. Im Tiefdruckverfahren ist die Rakel ein messerartig geschliffenes Stahlband, das eines der wichtigsten Teile der Tiefdruckmaschine ist. Die Aufgabe des Rakels ist es, die überschüssige Druckfarbe von den Stegen des Druckzylinders abzustreifen, so dass nur noch die sogenannten Näpfchen mit der Druckfarbe gefüllt sind. Man spricht hierbei auch vom „abrakeln“.
    Unternehmen im Bereich Rakel:


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    Der Begriff „Rasterwalze“ leitet sich von der Aufrasterung der Keramik-Walzenoberfläche in gleichmäßig verteilte Näpfchen ab. Da es sich beim Flexodruck um ein rotatives Druckverfahren handelt, ist die Verwendung des Begriffs „Walze“ nur logisch.
    • Aufgabe
    Die Rasterwalze im Flexodruck ist im Hinblick auf die zu übertragende Farbmenge – abgestimmt auf das Druckmotiv und Bedruckstoff – entscheidend für ein einwandfreies Druckresultat. Sie färbt die Druckelemente auf einer Flexodruckplatte gleichmäßig mit Druckfarbe oder Lack ein. Dabei sind bei einer Rasterwalze die Qualität der Keramikoberfläche sowie die Formgebung der Näpfchen mit Öffnung und Geometrie für die Menge an Druckfarbe oder Lack, die durch der Näpfchen in der Walzenoberfläche gespeichert und abgegeben werden kann, entscheidend.
    • Funktionsweise
    Zunächst wird die Rasterwalze mit Druckfarbe benetzt. Die Benetzung erfolgt durch Anspülung der Farbe oder des Lacks in der Kammerrakel. Anschließend wird durch den Rakelprozess alle auf der Rasteroberfläche vorhandene Farbe abgestreift. Es verbleibt nur noch die Farb- oder Lackmenge, die in den Vertiefungen – den Näpfchen – der Rasterwalze vorhanden ist. Die Farb- oder Lackmenge wird dann auf der Flexodruckplatte und von dort letztendlich auf den Bedruckstoff übertragen.
     
    Verschmutzte Rasterwalzen müssen nach dem Drucken so schnell wie möglich gereinigt werden. Denn das Zusetzen der Näpfchen von Rasterwalzen mit Schmutzpartikeln und eingetrockneten Farben beeinträchtigt die Druckqualität. Für die Rasterwalzenreinigung stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung, die für eine zufriedenstellende Reinigung zwar eine gewisse „Aggressivität“ aufweisen müssen, gleichzeitig aber nicht die Rasterwalze beschädigen dürfen. Jedes Reinigungsverfahren muss in der Lage sein, bis auf den Boden der mikroskopisch kleinen Näpfchen in der Keramikschicht einer Rasterwalze vorzudringen, um dort anhaftende Schmutzpartikel sowie di angetrocknete Farb- und Lackreste zu entfernen. Grundsätzlich wird zwischen vier unterschiedliche Verfahren zur Rasterwalzenreinigung unterschieden:
    • Chemisches Reinigungsverfahren (vielfach alkalische Reinigungssubstanzen)
    • Strahlverfahren (Natriumbikarbonat und Kunststoff-Pellets)
    • Ultraschallreinigung (in Verbindung mit Reinigungsmittel)
    • Laserverfahren (Reinigungsprinzip beruht auf einen sehr kurz fokussierten Laserpuls)

    Unternehmen im Bereich Rasterwalzenreinigung: Daetwyler_SwissTec_Logo_500x151px
    Beim Rotationsstanzen erfolgt der Stanzprozess durch Drehung der Werkzeuge und nicht durch eine geradlinige Bewegung der Werkzeuge wie beim Hubstanzen. Der Aufbau einer Rotationsstanze besteht im Wesentlichen aus einem Gehäuse, einem Wellenpaar, Getriebe und den Werkzeugträgerringen. Beim Rotationsstanzen werden entweder komplett gefertigte Stanzzylinder oder Magnetzylinder mit einem Magnetblech verwendet. Rotationsstanzen können mit nahezu beliebigen Messerhöhen und Schneidprofilen hergestellt werden. Deshalb sind sie besonders für dicke und feste Materialien wie beispielsweise PVC-Folien und Karton geeignet.
    Unternehmen im Bereich Rotationsstanze:  
       

     
  • S

    Unter Schneiden versteht man das Trennen eines Werkstoffes mittels Messer. Mit Hilfe der Schneidetechniken werden Papier, Karton, Pappe und andere Materialien oder Erzeugnisse in der Druckweiterverarbeitung auf eine bestimmte Größe gebracht. Druckbahnen und -bogen werden einzeln oder in Stapeln auf ein weiterverarbeitbares Format oder auf das Endformat geteilt. Unterschieden wird dabei zwischen Planschneiden, Schneiden von Bahnen, Beschneiden.
    Unternehmen im Bereich Schneiden:
     
     
    Selbstklebeetiketten oder Haftetiketten wurden in den 1930er Jahren von Avery in den USA entwickelt und zuerst als Bogenware eingesetzt. Hierbei handelt es sich um einen mehrschichtigen Materialverbund, der in der einfachsten Ausführung aus dem eigentlichen Etikett, einer Klebstoffschicht, einer Silikonschicht und dem Trägerpapier besteht. Der heutige Etikettenmarkt bietet eine Vielzahl von unterschiedlichsten Etikettenmaterialien an. Je nach Anwendung und technischer Anforderung werden Papier- oder Kunststoffetiketten in verschiedenen Qualitäten und mit diversen Oberflächenveredelungen angeboten.
    Unternehmen im Bereich Selbstklebeetiketten:

     
    Semirotativ heißt auch intermittierend und ist eine spezielle Bahnführung bei der Rollenverarbeitung. Diese limitiert zwar die maximale mechanische Maschinengeschwindigkeit, hat aber den Vorteil, dass für unterschiedliche Formatlängen kein Zylinderwechsel erforderlich ist. Dafür wird die Materialbahn nach jeder Zylinderumdrehung soweit zurückgezogen, dass der Anfang der Druckplatte bzw. des Stanzblechs unmittelbar nach dem Ende des vorhergehenden Motivs auf der Bahn aufsetzt. Während der Zylinder weiterdreht, läuft die Bahn wieder vorwärts. Durch die Kostenersparnis beim Werkzeug ist im semirotativen Modus eine wirtschaftliche Produktion auch bei kleineren Auflagen in analogen Verfahren möglich.
    Unternehmen im Bereich Semirotativ:
     
    Der Siebdruck wird neben dem Hochdruck (z. B. Flexodruck), dem Tiefdruck und dem Flachdruck (Offsetdruck) auch als Durchdruck bezeichnet, da die druckenden Stellen der Siebdruckform farbdurchlässig sind. Der Siebdruck gilt historisch gesehen als das vierte, konventionelle Druckverfahren. Im Siebdruck wird die Druckform als Siebdruckschablone (Rundsiebdruck-Schablonen,  Flachsiebdruck-Schablonen) bezeichnet. Alle Bildstellen in der Siebdruckform sind farbdurchlässig. In der Siebdruckschablone befindet sich eine Sperrschicht, die alle Stellen, die nicht drucken sollen, farbundurchlässig machen. Mithilfe einer Rakel wird die Druckfarbe auf das zu bedruckende Material übertragen. Im Siebdruckverfahren lassen sich nahezu alle  Materialien bedrucken. Das können sowohl glatte, flache Oberflächen (z. B. Papier, Pappe, Gewebematerialien, Textilien, Folien, Platten) als auch geformte Materialien wie Holz, Keramik, Trinkgläser, Flaschen oder Gerätegehäuse sein. In Abhängigkeit zum Einsatzgebiet und Bedruckstoff  werden spezielle, unterschiedliche Farbensysteme eingesetzt. Das Druckformat reicht – je nach Anwendung – von wenigen Zentimetern bis zu mehreren Metern. Der Siebdruck kann von Farben und Lacke mit einer Schichtdicke von über 2 mm übertragen. Selbst Bierdeckel aus Graupappe, diverse Kunststoffe oder Kunstleder können so problemlos bedruckt werden. Ein weiterer Vorteil des Siebdrucks besteht darin, dass durch verschiedene Gewebefeinheiten der Farbauftrag variiert werden kann, so dass hohe Farbschichtdicken erreicht werden können. Im Verpackungsdruck eignet sich der Siebdruck besonders für die Veredelung von Verpackungen aus besonders dicken Materialien mit haptischen Hervorhebungen. Im Vergleich zu anderen Druckverfahren ist die Druckgeschwindigkeit jedoch relativ gering. Der Siebdruck wird hauptsächlich im Bereich der Werbung und Beschriftung, im Textil- und Keramikdruck und für industrielle Anwendungen eingesetzt.
     
    Sleeves für Druck und Veredelung sind dünnwandige Hülsen, bestehend aus einem Basiskörper aus Aluminium oder Kunststoff (GfK) und einer darauf aufgetragenen Funktionsschicht. Darüber hinaus sind sie auch für technische Anwendungen geeignet, wie beispielsweise als Adaptersleeve zur Formatüberbrückung oder als Presseure. In der Funktion als Druckformträger im Flexodruck wird zwischen zwei Grundtypen unterschieden. Montagesleeves sind ausgelegt für das passgenaue Positionieren flexibler Plattenmaterialien mit Hilfe kompressibler Klischeeklebebänder und spezieller Montagegeräte. Eine Variante dieses Montagesleeves ist der Sleeve mit selbstklebender Oberfläche und integrierter kompressibler Schaumschicht für die Montage von Druckplatten ohne Klischeeklebebänder. Der andere Grundtyp ist der bereits herstellerseitig mit Plattenmaterialien wie Fotopolymeren oder Elastomeren vollflächig beschichtete Endlossleeve. Er bietet die Möglichkeit zur Bebilderung in die LAMS-Schicht des Fotopolymers oder direkt in das Elastomer. Nach der Plattenmontage bzw. der Direktbebilderung wird der Sleeve standgenau auf den Luftdorn der Druckmaschine aufgezogen. Das Aufschieben und exakte Positionieren derartiger Sleeve erfolgt mit Hilfe eines Luftkissens, das durch die Zuführung von Druckluft über kleine Bohrungen auf der Oberfläche des Dorns erzeugt wird. Vor dem Auflagendruck wird dieses Luftkissen ausgeschaltet und der Sleeve fixiert sich durch Zusammenziehen auf dem Dorn. Nach dem Druck wird das Luftkissen wieder aktiviert und der Sleeve vom Luftdorn abgezogen. Die Sleeve-Technologie kommt sowohl im Flexodruck wie auch im Tiefdruck zur Anwendung.
    Unternehmen im Bereich Sleeves:
     
       
     
    Der Begriffe Software bezeichnet alle nicht-physischen Komponenten eines computergestützten Systems. Bei einem Notebook oder PC ist das Betriebssystem genauso eine Software, wie die darauf installierten Programme und jegliche Daten, die damit erzeugt werden. Die Gegenkomponente dazu ist die Hardware.

    Embedded system

    Ist die Software fest mit der Hardware verankert, wird dies als „embedded system" bezeichnet. Ob z.B. die Laseranlage zur Bebilderung/Gravur von Flexodruckplatten, Tiefdruckzylindern oder Prägeformen, die Flexo-, Tiefdruck- oder Digitaldruckmaschine, Kaschiermaschine, Rollenschneider oder die Stanzanlage – all diese Aggregate arbeiten mit „embedded systems“. Die Software sorgt dafür, dass Maschinen und Anlagen einer bestimmten Logik folgen und diese durch Tasten oder andere Eingabemöglichkeiten kontrolliert werden können.

    App

    Auch auf Smartphones und Tablets arbeiten mit verschiedenster Software. Die Software wird jedoch als „App“ und nicht als „Programm“ bezeichnet. Im Gegensatz zu eingebetteten Systemen kann die Software bzw. die Apps auf einem Smartphone oder Tablet selbst installiert werden. Für iOS und Android gibt es zahlreiche Apps zur Erweiterung der Funktionalität oder Systemveränderung. Weiterführende Informationen: ERP-Software,  Druckerei-Software,  Druckvorstufen-Software,  Produktions-Software
    Unternehmen im Bereich Software:


     
    Als Sondermaschinenbau bezeichnet man einen Zweig des Maschinenbaus, der spezielle Geräte, Apparate und Sondermaschinen herstellt. Im Gegensatz zu Serienmaschinen werden diese speziell nach Kundenwunsch konstruiert und in Werkstätten einzeln angefertigt. Dabei reicht die Spanne von der komplett neu entwickelten Maschine bis zu mehr oder weniger umfangreichen kundenspezifischen Anpassungen an in Serie gefertigten Maschinen oder Maschinenkomponenten.
    Unternehmen im Bereich Sondermaschinen:
     

     
    Stanzbleche werden für die Aufbringung auf spezielle magnetische Stanzzylinder genutzt und in der Etikettenverarbeitung für das rotative Stanzen genutzt. Die Stanzbleche werden gefräst oder gelasert und können je nach dem individuellen Einsatzzweck mit verschiedenen Beschichtungen versehen werden. Dazu gehört beispielsweise die Antihaftbeschichtung, um ein Verkleben des Zylinders mit Stanzresten zu vermeiden. Eine spezielle Laserhärtung kann zudem dazu beitragen, das Durchstanzen zu erleichtern oder schwierige Folienmaterialien zu verarbeiten.
    Unternehmen im Bereich Stanzblech:
       
       
     
    Stanzen ist das Trennen von Materialteilen vom umgebenden Material. Dies kann durch Druckschnitt (für Selbstklebeetiketten) oder durch Scherschnitt (mittels Matrize und Patrize, z.B. bei gedruckten Bogen im Stapel oder einzeln aus auf Rolle gedruckten Nassleim- oder Inmouldetiketten) geschehen. Ebenfalls als „Stanzen“ wird die Materialtrennung mittels Laser oder Plotterschnitt bezeichnet. Zum Stanzen von Rollenhaftetiketten kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz: Flachstanzen, Rotationsstanzen, Laserstanzen sowie Plotterschnitt.
    Unternehmen im Bereich Stanzen:
     
  • T

    Unternehmen im Bereich Thermotransferdruck:

     
    Mit einer über 550 Jahren währenden Entwicklung gehört der Tiefdruck zu den ältesten Druckverfahren. Der Begriff Tiefdruck umfasst dabei alle diejenigen Druckverfahren, bei denen die druckenden Elemente vertieft in der Druckformoberfläche liegen. Für das Tiefdruckverfahren ist es ein grundlegendes Kennzeichen, dass zum Druck die gesamte Form zunächst vollkommen mit Farbe bedeckt wird, sowohl die vertieft liegenden Druckelemente als auch die nicht druckenden Teile auf der Formoberfläche. Kurz vor dem Druck wird die nicht benötigte Druckfarbe von der Formoberfläche beseitigt, so dass die abzudruckende Druckfarbe nur in den vertieft liegenden Druckelementen verbleibt. Der Druck erfolgt dadurch, dass der zu bedruckende Bedruckstoff unter Anpressdruck auf die Formoberfläche gepresst wird, wobei die in den vertieften Druckelementen verbliebene Farbe mit dem Bedruckstoff – der damit zum Druckträger wird – in Kontakt kommt. Exzellente und stabile Druckqualität prädestinieren den Tiefdruck für Großauflagen und Wiederholaufträge. Vollautomatisierung sowie zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der Tiefdruckformherstellung und Tiefdruckmaschinen lassen heute auch die wirtschaftliche Druckproduktion mittlerer und kleiner Losgrößen zu.
     
    Der Tiefdruckzylinder ist eine Druckform bestehend aus Bildstellen, den Micron großen Näpfchen, und Nichtbildstellen, den Stegen. Die flächen-/tiefenvariablen Näpfchen (Druckelemente) in einer Kupferoberfläche werden durch elektromechanische Gravur, Laserdirektgravur oder Laser/Ätzung erzeugt. Das Stegnetz dient als Rakelauflage. Die anschließend aufgebrachte Chromschicht verbessert die mechanische Beständigkeit der Tiefdruckzylinder im Auflagendruck.
     
    Toner sind Farbmittel für elektrostatische Druckverfahren. Sie werden vor allem in Kopierern, Laserdruckern und Digitaldruckmaschinen verwendet, um ein Druckbild auf einem Bedruckstoff zu erzeugen, zumeist auf Papier. Toner ist ein sehr feines Pulver aus 5 bis 30 µm großen Teilchen. Aufgrund der sehr geringen Teilchengröße ist das Pulver fließfähig und verhält sich ähnlich wie eine Flüssigkeit. Toner setzt sich zusammen aus Kunstharz, Pigmenten, magnetisierbaren Metalloxiden und verschiedenen Hilfsstoffen.
    Unternehmen im Bereich Toner:
     
    Trägerpapier ist imprägniertes, beschichtetes oder gestrichenes Papier. Es verhindert das dauerhafte Anhaften des jeweils aufgebrachten Materials. Trägerpapier wird heute hauptsächlich als temporärer Schutz der Klebeflächen von Selbstklebeetiketten etc. verwendet. Anschließend wir der Träger abgezogen und das Etikett mit der freigelegten Klebstoff-Fläche auf dem Gegenstand appliziert bzw. aufgeklebt.
     
  • U

    Unternehmen im Bereich UV-Druck:
     
    UV-härtende Druckfarben sind Farbsysteme, die durch UV-Strahlung zur Aushärtung gebracht werden. Das mit Farbe bedruckte Material wird durch eine UV-Anlage mit Quecksilberdampflampen oder LED-Lampen mit genau definierter Bandgeschwindigkeit befördert und so wird der Farbfilm in Sekundenschnelle zur Aushärtung bzw. Trocknung gebracht. UV-härtende Druckfarben- und lacke werden beim Buchdruck, dem Bogen- und dem Endlos-Offset, dem Letterset, dem Tampondruck, den Siebdruck, dem Flexodruck, dem Tiefdruck, der Lackierung und der Kaltfolienprägung eingesetzt.
    Unternehmen im Bereich UV-Druckfarben:
     
    Unternehmen aus dem Bereich UV-Härtung:  
     
     
    Unternehmen im Bereich UV-LED:  
    Logo Phoseon
     
    Unternehmen im Bereich UV-Trocknung:
     
     
  • V

    In Abgrenzung zum Akzidenz- und Publikationsdruck werden im Verpackungsdruck Objekte erzeugt und bedruckt, deren primäre Funktion der Schutz von Produkten ist. Da Verpackungen im Verkaufsregal oftmals einen unmittelbaren Kaufanreiz auslösen sollen, ist der Veredlungsgrad höher als bei Akzidenz- und Publikationsdruckprodukten.
     
    Die Vorbehandlung von Oberflächen, beispielsweise bei Folien dient der besseren Benetzbarkeit und Haftung, unter anderem über die Corona-Behandlung. Mit Prozessen auf Basis einer Plasma-Entladung lässt sich die Haftung von Druckfarben, Lacken, Klebern und Beschichtungen auf Folien kostengünstig und schnell optimieren. Man unterscheidet zwischen der Vor-Behandlung, die als Abschluss der Folienproduktion durch den Hersteller vorgenommen wird, und der Auffrisch-Behandlung, die ein Veredler vor dem Veredeln einer Folie durchführt, also beispielsweise vor dem Bedrucken oder Kaschieren.
    Unternehmen im Bereich Vorbehandlung:
     
  • W

    Flexo- oder Tiefdruckmaschinen bestehen aus einem System verschiedener, aufeinander abgestimmter Walzen, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Sie tragen maßgeblich dazu bei, Substratbahnen faltenfrei durch die Druckmaschine zu führen und bei hohen Geschwindigkeiten passergerecht zu bedrucken. Walzen unterscheiden sich vor allem durch ihre geometrischen Abmessungen sowie durch unterschiedliche Strukturierungen und Beschichtungen (z.B. Elastomere, Teflon, Keramik, metallische Überzüge) ihrer Oberflächen. Typische Walzen in einer Flexo- oder Tiefdruckmaschine sind beispielsweise Leit- oder Bahnführungswalzen, Tänzer- oder Pendelwalzen, Beschichtungswalzen, Presseurwalzen, Rasterwalzen, Druckwalzen, Gummiwalzen, Kühlwalzen und Breitstreckwalzen.
    Unternehmen im Bereich Walzen:
     
    Für die Herstellung von selbstklebenden Etiketten werden meistens modular aufgebaute Hybridmaschinen eingesetzt, bei denen Druck und Weiterverarbeitung in einem Arbeitsgang erfolgen. Neben diversen Veredelungsmöglichkeiten nach dem Druck, sind die anschließenden Arbeitsschritte Rotationsstanzung und Gitterabzug wesentliche Elemente in der Weiterverarbeitung. Nach dem Ausstanzen der Einzeletiketten in der Substratbahn wird das Gitter („Abfall“) von der Trägerbahn abgezogen und auf einen Kern aufgewickelt.
    Unternehmen im Bereich Weiterverarbeitung:
     


     

       
    Im Rollendruck, speziell im Etikettendruck, müssen die zu bedruckenden Materialrollen abgewickelt, bedruckt und wieder aufgewickelt werden. Ja nach Produkt sogar mehrfach. Dabei gilt es die Druckmaschinen unterbrechungsfrei mit Bahnmaterial zu versorgen. Die Wickeltechnik dient dem Zweck, diese Versorgung zu gewährleisten, die Bahnspannung zu regeln und für ein Minimum an Makulatur und Ausfallzeiten zu sorgen.
    Unternehmen im Bereich Wickeltechnik:
     
     
    Ein Workflow-Management-System ist ein rechnergestütztes System, das die Planung, Steuerung und Protokollierung von betrieblichen Abläufen (Geschäftsprozessen) zwischen Personen in Abhängigkeit ihrer Rollen in einer Organisation ermöglicht. Die Workflow-Engine interpretiert Ereignisse, wie  z. B. Eingang eines Dokuments per Mail oder der Ablauf einer zeitlichen Frist, und reagiert darauf mit der im Arbeitsablauf festgelegten Aktion. Diese Aktion kann beispielsweise die Speicherung eines Dokuments in einem Dokumentenmanagementsystems oder die Weiterleitung eines Arbeitsauftrags an die im Unternehmen zuständigen Stellen sein. Workflow-Management-Systeme können somit Ereignisse erkennen und klassifizieren und damit Aktionen selbstständig ausführen.
    Unternehmen im Bereich Workflow-Management-System:
       

     
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