Leopard 300 RFID von Rosas Maschinenbau kombiniert Code-Verifizierung nach ISO/IEC 15415 mit RFID-Codierung in einem System (Quelle: Rosas Maschinenbau)
Rosas Maschinenbau hat sein RFID-Inspektionssystem Leopard 300 um eine integrierte Code-Verifizierung erweitert. Die neue Funktion soll Verarbeitern eine durchgängige Qualitätskontrolle von RFID-Etiketten ermöglichen und wird erstmals auf der Loupe Americas in Chicago vom 15. bis 17. September präsentiert.
Das Leopard 300 RFID kombiniert nach Angaben des Unternehmens die Codeprüfung nach ISO/IEC 15415 mit der RFID-Codierung bei Geschwindigkeiten von bis zu 80.000 Tags pro Stunde. Das System liest und bewertet gedruckte Codes und soll dabei eine korrekte 1:1-Datenübertragung auf die zugehörigen RFID-Tags sicherstellen. Damit erhalten Verarbeiter laut Rosas eine durchgängige Prüf- und Verifizierungsmöglichkeit über den gesamten Produktionsprozess.
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Erweiterte Prüffunktionen
Die All-in-one-Lösung ermöglicht laut Hersteller die Prüfung der optischen Qualität und Funktionalität von RFID-Tags, die Inspektion von Etiketten mit eingebetteten RFID-Inlays sowie die Codierung von RFID-Daten in Verbindung mit passenden QR- oder Barcodes. Zudem sollen variable Daten verarbeitet und verifiziert sowie fehlerhafte Tags oder Etiketten durch eine erneute Prüfung automatisch identifiziert und aussortiert werden. Durch die Bündelung dieser Funktionen in einer Plattform soll das Leopard 300 RFID nach Unternehmensangaben zu höherer Produktionseffizienz, weniger Ausschuss und verbesserter Qualitätssicherung beitragen.
Präsentation auf der Loupe Americas
Besucher am Stand 6133 der Loupe Americas, die vom 15. bis 17. September 2026 in Chicago stattfindet, können die neue Code-Verifizierungstechnologie live am Leopard 300 erleben. Das System ist dabei mit dem Inspektionssystem Erhardt+Leimer Smartscan 200% sowie mit der RFID-Prüftechnologie CISC RAIN Xplorer ausgestattet.
Zusätzlich zeigt Rosas Maschinenbau den Rewinder Viper 750 mit dem Inspektionssystem Infinity 4K, der erstmals auf der Labelexpo Europe 2025 vorgestellt wurde. Das System arbeitet nach Unternehmensangaben mit Bahngeschwindigkeiten von bis zu 750 m/min und ist für Inspektions- und Aufwickelaufgaben in der Etiketten- und Verpackungsproduktion ausgelegt.
Gemeinsamer Messeauftritt mit Graph-Tech USA
Den Messestand teilt sich Rosas Maschinenbau mit Graph-Tech USA (GTUS). Das Unternehmen zeigt sein digitales Bedrucksystem LabelRunner für Etiketten und Booklets, das auf der Rosas-Plattform Gazelle 2 basiert und mit dem industriellen Inkjet-Drucker eZ-Colorjet von GTUS kombiniert wird. Die Verbindung aus der Wickeltechnologie von Rosas und dem Piezo-Drop-on-Demand-Druck (DOD) soll nach Angaben der Unternehmen eine wirtschaftliche Lösung für hochwertig bedruckte Etiketten mit zuverlässiger Hochgeschwindigkeitsleistung bieten.