Britischer Etikettenhersteller erweitert seinen Maschinenpark

Labelnet baut Digitaldruck mit zweiter Domino-Maschine aus

Mit der Domino N730i druckt Labelnet Etiketten mit bis zu 1.200 dpi und Bahngeschwindigkeiten von bis zu 90 Metern pro Minute (Quelle: Labelnet)
Mit der Domino N730i druckt Labelnet Etiketten mit bis zu 1.200 dpi und Bahngeschwindigkeiten von bis zu 90 Metern pro Minute (Quelle: Labelnet)

Der britische Etikettenhersteller Labelnet hat eine zweite Digitaldruckmaschine von Domino installiert. Während das Unternehmen 2020 noch ausschließlich analog produzierte, entfallen heute rund 40 % seiner gesamten Produktion auf den Digitaldruck.

Labelnet mit Sitz in Großbritannien produziert selbstklebende Etiketten, Tickets und Anhänger. Nach mehr als 25 Jahren als reiner Flexodruckbetrieb stieg das Unternehmen 2020 in den Digitaldruck ein und investierte in eine Domino N610i. Rob Lorkins, Managing Director bei Labelnet, sagt zur ersten Investition: „Mit der Einführung der ersten Domino-Maschine im Jahr 2020 konnten wir unser Unternehmen grundlegend verändern. Schon nach kurzer Zeit haben wir unser Leistungsspektrum erweitert, die Druckvorstufe ins Haus geholt und neue Kompetenzen und neues Know-how aufgebaut. Diese Flexibilität bietet uns einen großen operativen Vorteil, da wir so direkt auf Kundenanforderungen reagieren können.“

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Kürzere Durchlaufzeiten und neue Anwendungen

Mit dem Digitaldruck verkürzte Labelnet nach eigenen Angaben die Produktionszeiten von mehreren Wochen auf wenige Tage oder Stunden. Die zusätzlichen Kapazitäten erlaubten es dem Etikettenverarbeiter, neben Lebensmitteletiketten auch Etiketten für die Chemie- und Getränkebranche anzubieten. Hinzu kamen veredelte Etiketten, Etiketten mit Folienveredelung und variablen Daten sowie mehrlagige Etiketten.

Für das Peel-and-Reveal-Bieretikett „Noah Knows Best“, das Labelnet für die Hackney Church Brewery produziert hat, erhielt das Unternehmen bei den Digital Labels & Packaging Awards die Auszeichnung in der Kategorie „Excellence with Hybrid Printing“.

Qualifizierung der Belegschaft

Der Einstieg in den Digitaldruck eröffnete dem Unternehmen zufolge zugleich neue Möglichkeiten, die Kompetenzen der bestehenden Belegschaft weiterzuentwickeln und neue Mitarbeiter zu gewinnen. Lorkins: „Wir haben viele jüngere Mitarbeiter eingestellt, die sich sehr schnell mit der Technologie vertraut gemacht haben. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.“

N730i mit Echtzeit-RIP an der Maschine

Die zweite Maschine, eine Domino N730i, soll die Anwendungsbreite um hochauflösenden Druck mit bis zu 1.200 dpi erweitern. Nach Herstellerangaben erreicht sie Bahngeschwindigkeiten von bis zu 90 Metern pro Minute. Das Sunrise DFE verarbeitet die Rasterbilddaten (RIP) in Echtzeit direkt an der Maschine, sodass sich Druckdateien einschließlich variabler Daten während des Druckvorgangs aufbereiten lassen. Das reduziert den Aufwand für die Vorverarbeitung und hilft, Stillstandszeiten zu verringern.

Craig Clawson, Sales Manager bei Domino Printing Sciences, kommentiert: „Die Investition von Labelnet in eine zweite Domino-Druckmaschine zeigt, wie erfolgreich das Unternehmen seit seinem Einstieg in die digitale Produktion ist. Mit der Geschwindigkeit und der Druckqualität der N730i ist Labelnet bestens aufgestellt, um weiter zu wachsen, Lieferzeiten zu verkürzen und neue Anwendungsmöglichkeiten zu erschließen.“