Mark Andy Evolution Series E5 Druckmaschine und Smart Labels (Quelle: Mark Andy)
In Zusammenarbeit mit Talkin’ Things organisiert Mark Andy einen spezialisierten Workshop zur RFID-Technologie. Das Programm deckt den gesamten Entstehungsprozess eines Smart Labels ab – vom Tag-Design und der Produktion bis hin zum Flexodruck. Die Veranstaltung findet am 12. März 2026 im Mark Andy European Technology Center in Warschau statt.
Die RFID-Technologie wird zunehmend zu einem integralen Bestandteil der Etiketten- und Verpackungsproduktion. Die wachsende Bedeutung der Produktnachverfolgbarkeit, Anforderungen an mehr Transparenz in Lieferketten, Markenschutz sowie regulatorische Vorgaben – unter anderem im Zusammenhang mit Initiativen wie dem Digital Product Passport – führen dazu, dass Smart Labels zu einem zentralen Entwicklungsfeld der Branche werden.
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RFID – vom Konzept zur industriellen Umsetzung
Obwohl RFID seit Jahren als „Technologie der Zukunft“ diskutiert wird, beschleunigt sich die praktische Implementierung derzeit deutlich. Smart Labels kommen zunehmend in Bereichen wie Lieferkettenverfolgung, Fälschungsschutz, Automatisierung logistischer Prozesse sowie für neue Formen der Konsumenteninteraktion zum Einsatz.
Für Etikettenhersteller und Markenartikler stellt sich dabei weniger die Frage nach dem „Ob“, sondern vielmehr nach dem „Wie“ einer effizienten Integration in bestehende Produktionsprozesse. Der Workshop setzt genau an diesem Punkt an und zeigt, wie sich RFID-Technologie unter industriellen Bedingungen implementieren und in bestehende Produktionsabläufe integrieren lässt, ohne Produktivität oder Druckqualität zu beeinträchtigen.
Technologie und Demonstrationen an zwei Standorten
Im Rahmen der Veranstaltung demonstriert Mark Andy die Produktion von RFID-Etiketten auf einer Evolution Series E5 Flexodruckmaschine. Dabei wird gezeigt, wie sich Smart Labels innerhalb standardisierter Druckworkflows herstellen lassen. Das Workshop-Programm umfasst darüber hinaus vorbereitende Produktionsschritte, die maßgeblich Einfluss auf Qualität, Stabilität und Wiederholgenauigkeit haben.
Ergänzt wird das Programm durch eine Präsentation von Talkin’ Things zur Entwicklung und Produktion fortschrittlicher RFID-Tags. Damit soll ein umfassender Überblick über die Smart-Label-Technologie gegeben werden – von der Konzeption über die Fertigung bis zum fertigen RFID-Etikett.
Talkin’ Things verfügt nach eigenen Angaben über eine moderne Produktionsstätte in Warschau sowie ein wachsendes Engineering-Zentrum in Rzeszów. Das Unternehmen gibt an, Produktionskapazitäten von mehreren hundert Millionen RFID-Tags pro Jahr zu erreichen. Durch die Bündelung von Entwicklung und Fertigung in Polen könne eine flexible und qualitätskontrollierte Belieferung internationaler Märkte erfolgen.
Wissenstransfer und Marktentwicklung
Ein Bestandteil des Workshops sind Fachvorträge und eine offene Diskussionsrunde mit Vertretern von Mark Andy und Talkin’ Things. Thematisiert werden die zukünftige Entwicklung von RFID, zentrale Markttrends sowie regulatorische Herausforderungen. Das Format soll den direkten fachlichen Austausch fördern und Smart Labels sowohl als technologische Lösung als auch als Bestandteil langfristiger Geschäftsstrategien einordnen.
Die Veranstaltung richtet sich an Etikettenhersteller und Druckereien, die nach praktikablen und skalierbaren Lösungen zur Implementierung von RFID-Technologie suchen. Ebenso angesprochen sind Markenartikler und Verpackungsverantwortliche, die Smart Labels zur Unterstützung von Produktnachverfolgbarkeit, Markenschutz und Marktkommunikation einsetzen möchten. Darüber hinaus sind Fachleute aus den Bereichen Supply Chain und Logistik eingeladen, für die RFID ein Instrument zur Prozessautomatisierung und Transparenz darstellt. Der Workshop steht zudem allen Branchenvertretern offen, die sich mit den praktischen Anwendungen von Smart-Label-Technologien und deren Bedeutung für die zukünftige Entwicklung des Etiketten- und Verpackungsmarktes befassen möchten.
Lena Chmielewska-Bontron, European Marketing Manager bei Mark Andy, erklärt: „Der RFID-Workshop hat einen klar europäischen Fokus und richtet sich an Fachleute aus unterschiedlichen Märkten, die RFID-Technologie ganzheitlich betrachten möchten – vom Tag-Design und der Produktion über den Druckprozess bis hin zu konkreten Marktanwendungen. Die Zusammenarbeit mit Talkin’ Things ermöglicht es, ein breites Kompetenzspektrum in diesem Bereich darzustellen und aufzuzeigen, wie sich einzelne Elemente der RFID-Technologie ergänzen. Zugleich ist die Veranstaltung eine konsequente Fortführung der langjährigen Aktivitäten von Mark Andy in diesem Feld – einschließlich der Entwicklung technologischer Lösungen sowie Bildungsinitiativen wie früheren Workshops und einer Reihe von Fachveröffentlichungen zum Thema RFID. Wir möchten Wissen und Erfahrungen vermitteln, die unsere Kunden dabei unterstützen, sich fundiert auf die nächsten Entwicklungsschritte im Etiketten- und Verpackungsmarkt vorzubereiten.“
Eine Anmeldung ist über die dafür eingerichtete Veranstaltungswebsite möglich.