Recyclinggeeignete Etikettenlösungen

UPM Adhesive Materials reduziert Emissionsintensität und baut Nachhaltigkeitsmaßnahmen aus

UPM Adhesive Materials reduziert Emissionsintensität und baut Nachhaltigkeitsmaßnahmen aus
UPM Adhesive Materials treibt die Reduzierung von Emissionen und die Entwicklung kreislauffähiger Etikettenlösungen weiter voran (Quelle: UPM)

UPM Adhesive Materials hat im Jahr 2025 die Intensität seiner Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 58 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 2015 gesenkt. Nach Angaben des Unternehmens ist dieser Fortschritt auf gezielte Maßnahmen an den Produktionsstandorten zurückzuführen, darunter Verbesserungen der Energieeffizienz und die Reduzierung des Einsatzes fossiler Brennstoffe. Damit nähert sich UPM Adhesive Materials seinem für 2030 gesetzten Ziel, die Emissionsintensität pro Million Quadratmeter produziertem Material um 65 Prozent zu verringern.

Parallel dazu verstärkte das Unternehmen die Zusammenarbeit mit Rohstofflieferanten, um die Reduzierung von Scope-3-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette voranzutreiben. Im Jahr 2025 beteiligte sich ein Großteil der wichtigsten Lieferanten an Befragungen zum CO₂-Fußabdruck ihrer Produkte. Dadurch konnte die Verfügbarkeit von Primärdaten deutlich erhöht und die Grundlage für eine detailliertere Bewertung der Emissionen nach Materialien und Regionen geschaffen werden.

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Ein weiteres Nachhaltigkeitsziel für 2030 hat UPM Adhesive Materials bereits vorzeitig erreicht: Seit Ende 2023 stammen 100 Prozent der eingekauften Papierrohstoffe aus Quellen, die nach anerkannten, unabhängigen Waldzertifizierungssystemen zertifiziert sind. Damit erhalten Kunden eine höhere Transparenz hinsichtlich der verantwortungsvollen Herkunft papierbasierter Etikettenmaterialien.

Auch die Unterstützung von Kunden bei der Reduzierung ihrer Umweltauswirkungen bleibt ein zentraler Bestandteil der Klimastrategie des Unternehmens. Im Jahr 2025 wurde der Service UPM Label Life weiter ausgebaut. Dieser stellt Kunden extern validierte Daten aus Lebenszyklusanalysen sowie Scope-3-Berichte zur Verfügung. Nach Unternehmensangaben liegen für rund 94 Prozent der weltweit nach Verkaufsvolumen angebotenen Etikettenprodukte entsprechende Produkt-Fußabdruckdaten vor, die direkt in Kundenangebote integriert werden.

Darüber hinaus entwickelt UPM Adhesive Materials sein Produktportfolio weiter, um auf veränderte Marktbedingungen und regulatorische Anforderungen zu reagieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf recyclinggeeigneten Etikettenlösungen. Der Service UPM RafCycle unterstützt Kunden und Markenunternehmen weiterhin bei der effizienten Verwertung von Abfällen aus Etiketten-Trägerpapieren.

„Kunden benötigen wirkungsvolle Möglichkeiten, ihren CO₂-Fußabdruck zu reduzieren und auf steigende Anforderungen hinsichtlich Recyclingfähigkeit und Regulierung zu reagieren. Die Fortschritte bei der Emissionsreduzierung, der Verfügbarkeit von Produkt-Fußabdruckdaten und der Weiterentwicklung unseres Produktportfolios unterstützen sie dabei, fundierte Materialentscheidungen zu treffen“, erklärt Robert Taylor, Director Sustainability bei UPM Adhesive Materials.