DNP: Finale in der Kategorie „Corporation“

Konica Minolta ist Finalist beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Werner Theißen, Geschäftsführer von Konica Minolta für Deutschland und Österreich (Quelle: Konica Minolta)
Werner Theißen, Geschäftsführer von Konica Minolta für Deutschland und Österreich (Quelle: Konica Minolta)

Konica Minolta zählt zu den 28 Finalisten in der Kategorie „Corporation“ des Deutschen Nachhaltigkeitspreises (DNP) Unternehmen 2027. Die Sieger werden am 3. Dezember 2026 in Düsseldorf ausgezeichnet; für den Technologie- und Managed-Service-Provider ist es nach dem Preisgewinn 2024 die zweite Platzierung im Rahmen des DNP.

Das Unternehmen verfolgt einen ESG-Ansatz, der Umwelt- und Klimaschutz, soziale Verantwortung und Unternehmensführung miteinander verbindet. Zu den Umweltinitiativen zählen die Verpflichtung auf Net Zero, die Umstellung auf erneuerbare Energien zur Reduzierung von CO₂-Emissionen, eine erhöhte Wiederverwendung von Kunststoffen, die Wiederaufbereitung von Multifunktionssystemen sowie weniger und effizienterer Transport.

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„Wir sind stolz, als Finalist beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis dabei zu sein. Das ist für uns eine großartige Anerkennung und zeigt, dass unser Engagement für Nachhaltigkeit und die konkreten Veränderungen, die wir anstoßen, wahrgenommen werden. Für uns bedeutet Nachhaltigkeit, nicht nur über Ziele zu sprechen, sondern Lösungen umzusetzen, die Ressourcen schonen und gleichzeitig einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen“, sagt Werner Theißen, Geschäftsführer von Konica Minolta für Deutschland und Österreich.

Bewertung der Transformationsleistung

Der DNP 2027 ist neu ausgerichtet: Bewertet wird stärker als bisher die tatsächliche Transformationsleistung der Unternehmen, also wie schnell, wirksam und innovativ sie den Wandel vorantreiben. Grundlage sind konkrete Lösungen, deren nachweisbare Nachhaltigkeitswirkung sowie ihr Potenzial, Veränderungsprozesse anzustoßen und skalierbar zu machen. Ermittelt wurden die Finalisten in den drei Größenklassen SMEs, Large Companies und Corporations von unabhängigen Fachjurys mit Expertise aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Im Mittelpunkt stehen Leistungen in den Transformationsfeldern Klima, Ressourcen, Natur, Arbeit und Gesellschaft.

Materialsortierung mit der Lebenshilfe

Als Beispiel für das Zusammenspiel von ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit nennt Konica Minolta die vor rund eineinhalb Jahren gestartete Kooperation mit der Lebenshilfe Peine-Burgdorf. Eine Außengruppe übernimmt in den Räumen des Unternehmens in Langenhagen bei Hannover die Sortierung und Demontage von Materialien, die beim technischen Außendienst anfallen. Acht Beschäftigte sortieren dort nach Unternehmensangaben monatlich rund sieben bis acht Tonnen Material. Die Menge, die thermisch entsorgt werden muss, sei dadurch auf rund 800 Kilogramm pro Monat gesunken – ein Rückgang von mehr als 90 Prozent. Wertstoffe werden gezielter zurückgewonnen und dem Kreislauf erneut zugeführt. Seit August 2026 besteht eine vergleichbare Kooperation mit der Lebenshilfe Seelze: Dort übernimmt eine Gruppe die Demontage von Ersatzteilen für die weitere Aufarbeitung und Wiederverwertung.

„Das Projekt verdeutlicht, wie Kreislaufwirtschaft über reine Abfallvermeidung hinausgeht und einen unmittelbaren gesellschaftlichen Beitrag leistet. Finalist beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis zu sein, ist eine Auszeichnung für den eingeschlagenen Weg und bedeutet für die Zukunft, diesen Weg konsequent weiterzugehen – mit Lösungen, die ökologische Fortschritte mit gesellschaftlichem Mehrwert verbinden“, erläutert Daniela Rak, Leiterin ESG für Deutschland und Österreich.

MasterClass am 4. Dezember

Im Rahmen des DNP 2027 ist Konica Minolta mit einer eigenen MasterClass vertreten. Daniela Rak gibt dort am 4. Dezember unter dem Titel „Digitalisierung mit Mehrwert“ Einblicke in praktische Ansätze für eine nachhaltige Transformation.