Die Projektleiter Benny Götze (links) und Lars Spitz freuen sich über die gelungene Entwicklungszusammenarbeit für die moderne Hybridanlage (Quelle: Schreiner Group)
Die Schreiner Group hat am Hauptsitz in Oberschleißheim eine neue Hochleistungsdruckmaschine in Betrieb genommen, die Flexo- und Digitaldruck in einem System vereint. Mit der FlexoHybrid 1.200 dpi investiert das Unternehmen nach eigenen Angaben in moderne Drucktechnologie und sieht darin zugleich ein strategisches Signal für die Weiterentwicklung seiner Produktionsprozesse.
Die FlexoHybrid 1.200 dpi verbindet die bisherigen Stärken des klassischen Flexodrucks mit Möglichkeiten des digitalen Druckens. Die Anlage soll sowohl für Kleinauflagen als auch für industrielle Serienproduktionen Potenziale in Bezug auf Qualität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit eröffnen. Als Merkmale nennt das Unternehmen unter anderem die hohe Druckauflösung, kurze Rüstzeiten sowie einen ressourcenschonenden Betrieb.
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Entwicklungszusammenarbeit als Grundlage
„Um unsere führende Marktposition zu sichern und unseren Kunden weiterhin maximale Qualität und Flexibilität zu bieten, war es Zeit für einen Technologiesprung“, sagt Lars Spitz, Leiter Segment Flexodruck bei der Schreiner Group. Die FlexoHybrid 1.200 dpi sei Ergebnis einer engen Entwicklungszusammenarbeit mit nach Unternehmensangaben renommierten Herstellern und verbinde hohe Individualisierbarkeit mit industrieller Leistungsfähigkeit.
Standardisierung und Flexibilität
Als weiteren strategischen Vorteil beschreibt die Schreiner Group ein standardisiertes Anlagenkonzept, das perspektivisch auch an anderen Standorten eingesetzt werden könne. Dadurch solle die Produktion an Flexibilität und Skalierbarkeit gewinnen, während Kunden von einer gleichbleibend hohen Fertigungsqualität profitieren könnten – unabhängig vom jeweiligen Werk. Mit der Investition setzt die Schreiner Group nach eigener Darstellung auf eine agile, digitale und nachhaltige Produktion, die ihre technologische Position langfristig stützen solle.