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Tests bestätigen Wirksamkeit der COC-Spritzen von Schreiner MediPharm

Die Funktionslabels mit integrierter Gasbarriere von Schreiner MediPharm sollen empfindliche Biologika in COC-Spritzen vor Sauerstoffeintritt schützen (Quelle: Schreiner MediPharm)
Die Funktionslabels mit integrierter Gasbarriere von Schreiner MediPharm sollen empfindliche Biologika in COC-Spritzen vor Sauerstoffeintritt schützen (Quelle: Schreiner MediPharm)

Externe Untersuchungen bestätigen die Wirksamkeit der Funktionslabels mit integrierter Gasbarriere von Schreiner MediPharm. Die Spezial-Labels sollen den Sauerstoffeintritt in vorgefüllte COC-Spritzen für empfindliche Biologika und Biosimilars deutlich verringern.

Vorgefüllte COC-Spritzen gewinnen für die Verpackung von Biologika und Biosimilars an Bedeutung. Gegenüber Glas bieten sie Vorteile wie geringeres Gewicht, höhere Bruchsicherheit, größere Designfreiheit bei komplexen Geometrien und eine reduzierte Proteinadsorption. Ihre Gasdurchlässigkeit ist jedoch höher, wodurch mehr Sauerstoff in die Spritze eindringen und die Stabilität empfindlicher Wirkstoffe beeinträchtigen kann.

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Die von Schreiner MediPharm entwickelten Funktionslabels mit integrierter Gasbarriere sollen den Sauerstoffeintritt reduzieren. Sie lassen sich an unterschiedliche COC-Spritzentypen anpassen, ohne dass Änderungen am Primärbehälter oder an den bestehenden Produktionsprozessen erforderlich sind.

Zwei Konzepte mit Barrierefunktion

Schreiner MediPharm bietet mehrere Labelvarianten mit integrierter Gasbarriere an. Das Gas-Protect-Label schützt den Spritzenkörper großflächig, um den Sauerstoffeintritt zu reduzieren. Das Syringe-Closure-Wrap umschließt zusätzlich die Spritzenkappe und wird am oberen Ende gasdicht versiegelt. Es verfügt zudem über eine integrierte Erstöffnungsindikation als Manipulationsnachweis und unterstützt damit nach Unternehmensangaben die Produktintegrität über die gesamte Pharma-Supply-Chain.

Externe Tests mit optischem Sauerstoffsensor

Die Schutzwirkung der Labels wurde in externen Untersuchungen geprüft. Beteiligt waren die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Sven Sängerlaub an der Hochschule München sowie ein weiteres Institut im Rahmen eines Prüfauftrags. Zum Einsatz kam ein optischer Sauerstoffsensor, mit dem die Sauerstoffkonzentration in mit Stickstoff gespülten und verschlossenen COC-Spritzen über einen längeren Zeitraum kontaktlos gemessen wurde.

Deutlich verlängerte Schutzwirkung

Bei einer 1-ml-Schott-Toppac-Spritze verlängerte das Gas-Protect-Label den Zeitraum bis zum Erreichen einer kritischen Sauerstoffkonzentration gegenüber einer unetikettierten Spritze um etwa das Siebenfache. Für das Syringe-Closure-Wrap mit integrierter Gasbarriere gab die Untersuchung eine rund zehnfach längere Schutzwirkung an. Nach Angaben von Schreiner MediPharm bieten die Ergebnisse Pharmaherstellern eine belastbare Grundlage für ihre Verpackungsentwicklung. Die Lösungen werden jeweils an Spritzentyp und Wirkstoff angepasst.