Labelexpo Americas 2026

IST zeigt flexibles Härtungskonzept swap4cure

Mit swap4cure kombiniert IST konventionelle UV-Härtung, LED-UV und thermische Trocknung auf einer modularen Plattform und ermöglicht den Wechsel zwischen den Technologien (Quelle: IST)
Mit swap4cure kombiniert IST konventionelle UV-Härtung, LED-UV und thermische Trocknung auf einer modularen Plattform und ermöglicht den Wechsel zwischen den Technologien (Quelle: IST)

Im Fokus steht bei IST America auf der LOUPE Americas 2026 an Stand 3310 die modulare Plattform swap4cure. Das System vereint UV-, LED-UV- sowie thermische Trocknung auf einer gemeinsamen Plattform und ermöglicht den schnellen Wechsel zwischen den Technologien. Ergänzt wird der Messeauftritt durch weitere Technologien.

Neue Substrate, wasserbasierte Farben und Lacke, steigende Produktionsgeschwindigkeiten sowie Anforderungen an Energieeffizienz und regulatorische Vorgaben verändern die Anforderungen an Etikettendruckmaschinen. Druckereien und Maschinenhersteller müssen deshalb unterschiedliche Farbchemien, Druckverfahren und Produktionsbedingungen abdecken können.

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Wechsel zwischen drei Trocknungstechnologien

Mit swap4cure stellt IST eine Plattform vor, die den Wechsel zwischen konventioneller UV-Härtung, LED-UV sowie thermischer Trocknung mit Infrarot und Warmluft ermöglicht. Anwender können damit abhängig vom jeweiligen Auftrag unterschiedliche Technologien einsetzen, ohne die Maschine dauerhaft auf ein Härtungsverfahren festzulegen. Modulare Schnellwechselsysteme sollen nach Angaben des Herstellers Wartungszeiten verkürzen und Servicearbeiten vereinfachen. Zum System gehören außerdem UV-Lampen, Reflektortechnologie und weitere Komponenten für den kontinuierlichen Produktionsbetrieb.

Steuerung der UV-Dosis

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Energieeinsatz. Die aktuelle LED-Generation von IST erreicht laut Hersteller einen Wirkungsgrad von 50 Prozent und erlaubt eine bedarfsgerechte Leistungsregelung.

Ergänzend kommt SmartCure zum Einsatz. Das KI-gestützte Assistenzsystem analysiert Produktionsdaten und ermittelt die benötigte UV-Dosis für den jeweiligen Druckauftrag. Dadurch soll die eingesetzte Energie an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden.

Unterstützung photoinitiatorfreier Systeme

Perspektivisch soll swap4cure auch die Integration von FreeCure ermöglichen. Dabei setzt IST auf energiereiche UVC-Strahlung, um photoinitiatorfreie UV-Systeme zu unterstützen. Der Hersteller sieht dafür mögliche Anwendungen insbesondere im Lebensmittel- und Verpackungsbereich.