Online-Veranstaltung zu neuen Anforderungen für Druckunternehmen
BVDM informiert zur EU-Verpackungsverordnung
von Redaktion Etiketten-Labels,
Quelle: BVDM
Der Bundesverband Druck und Medien (BVDM) veranstaltet am 23. April 2026 eine Online-Informationsveranstaltung zur europäischen Verpackungsverordnung (PPWR). Von 14:00 bis 16:00 Uhr sollen zentrale Anforderungen, gesetzliche Entwicklungen sowie praktische Auswirkungen für Unternehmen der Druckindustrie vorgestellt werden.
Die europäische Verpackungsverordnung Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) führt neue Anforderungen für Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein. Mit der Online-Veranstaltung infoKompakt „EU-Verpackungsverordnung“ am 23. April 2026 bietet der Bundesverband Druck und Medien e. V. (BVDM) von 14:00 bis 16:00 Uhr eine Informationsveranstaltung zum aktuellen Stand der Anforderungen für die Branche.
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Nach Angaben des Verbands soll die Veranstaltung einen Überblick über zentrale Inhalte der Verordnung geben und aufzeigen, welche Aspekte Unternehmen bei der Umsetzung berücksichtigen sollten.
Neue Anforderungen für Verpackungen
Mit der PPWR werden unter anderem Themen wie Verpackungskennzeichnung, Mehrwegpflicht, Rezyklierbarkeit, Rezyklatgehalt, Kompostierbarkeit sowie der Umgang mit kritischen Inhaltsstoffen stärker reguliert.
Druckunternehmen müssten ihre Verpackungslösungen künftig an die neuen gesetzlichen Vorgaben anpassen. Ein Großteil der neuen Anforderungen der EU-Verpackungsverordnung soll ab dem 12. August 2026 gelten. Nach Angaben des BVDM sollten entsprechende Vorbereitungen in den Betrieben bereits deutlich früher beginnen.
Die Veranstaltung soll daher aufzeigen, welche Vorgaben ab August 2026 relevant werden und welche Schritte Unternehmen bereits jetzt einleiten könnten.
Überblick über Gesetzgebung und praktische Umsetzung
Durch das Programm führen Julia Rohmann, Referentin für Umweltschutz und Arbeitssicherheit beim BVDM, sowie Mathias Stanke, Referent für Sozialpolitik und Recht beim BVDM. Sie geben einen Überblick über den aktuellen Stand der europäischen und nationalen Gesetzgebung und erläutern, welche weiteren Schritte des Gesetzgebers zu erwarten sind.
Dr. Stefanie Raissa Ramsauer, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Verwaltungsrecht in der Kanzlei GvW Graf von Westphalen, erläutert zentrale Regelungselemente der Verordnung. Anhand praxisnaher Beispiele soll sie darstellen, welche Pflichten sich für Unternehmen der Druckindustrie sowie für deren Lieferanten, Kunden und Auftraggeber ergeben und wie diese umgesetzt werden können.
Austausch zu Fragen aus der Praxis
Neben einer Darstellung der rechtlichen Anforderungen sieht die Veranstaltung auch eine Fragerunde vor. Teilnehmende können dabei Fragen aus der betrieblichen Praxis einbringen und mit den Referierenden diskutieren.
Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung infoKompakt „EU-Verpackungsverordnung“ ist für Mitglieder der Verbände Druck und Medien kostenfrei. Für Nicht-Mitglieder wird eine Gebühr von 120 Euro zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer erhoben.
Das vollständige Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.