Mirmar investiert in weitere Performance-Series-Anlage
von Redaktion Etiketten-Labels,
Mirmar hat die elfte Anlage von Mark Andy installiert (Quelle: Mark Andy)
Der spanische Etikettenverarbeiter Mirmar SA hat seinen Maschinenpark um eine weitere Flexodruckmaschine der Performance Series von Mark Andy ergänzt. Seit seiner Gründung im Jahr 1987 hat das Unternehmen in insgesamt elf Mark-Andy-Maschinen investiert.
Mirmar-CEO Jaime Mir Pastor erklärt: „Die Flexotechnologie passt sehr gut zu unserem Produktspektrum. Nach meiner Einschätzung stellt Mark Andy eine der besten Schmalbahnmaschinen für die tägliche Produktion her. Wir sind stolz auf die Zusammenarbeit und dankbar für die kontinuierliche Unterstützung.“
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Performance Series seit 2013 im Einsatz
Die Installation der jüngsten Achtfarbenmaschinen der Performance Series begann 2013. Damals wurde eine P5, die auf dem Mark-Andy-Stand der Labelexpo in Brüssel gezeigt worden war, direkt nach Messeschluss in das Werk nahe Valencia geliefert. Laut Hersteller handelte es sich dabei um die 250. Maschine der Performance Series aus dem Werk in St. Louis. Seit der Markteinführung vor acht Jahren seien weltweit inzwischen mehr als 650 Maschinen dieser Baureihe installiert worden.
Ausstattung der Maschinen
Bei Mirmar stehen inzwischen drei P5- und zwei P7-Maschinen. Alle verfügen über eine Bahnbreite von 438 mm beziehungsweise 17 Zoll. Je nach Konfiguration sind sie mit Corona-Vorbehandlung, Wendestangen, Delam-/Relam-Einheiten, Kaltfolienmodulen, Siebdruckwerken, QCDC sowie einer 100-Prozent-Inspektion von AVT ausgestattet.
Die Spezifikation und Leistungsfähigkeit der P-Series ermögliche es Mirmar nach Unternehmensangaben, das bisherige Kerngeschäft mit Etiketten für Lebensmittel, Haushaltsprodukte und Getränke zu erweitern. Zunehmend adressiert das Unternehmen auch Anwendungen in den Bereichen Homecare und Kosmetik sowie weitere anspruchsvollere Segmente, darunter die Weinindustrie. Dort werden zusätzliche Veredelungsoptionen nachgefragt, und die Margen gelten als höher. In diesem Zusammenhang verändert sich auch die Substratbasis des Unternehmens: Neben selbstklebenden Papieren und Thermomaterialien kommen verstärkt PP und PE zum Einsatz.
Rüstzeiten und Produktionsplanung
Nach Angaben von Mirmar zählen insbesondere kurze Rüstzeiten sowie die Möglichkeit, Aufträge je nach Maschinenverfügbarkeit flexibel zwischen den Anlagen zu verlagern, zu den Vorteilen der P-Series. Aus den Managementdaten gehe eine geringe Stillstandszeit hervor. In Verbindung mit dem Zwei-Schicht-Betrieb von 6.00 bis 22.00 Uhr könne Mirmar dringende Aufträge noch am selben Tag bedienen. Zudem führe dies laut Pastor zu einer schnelleren Kapitalrendite.
Wachstum und Zertifizierungen
Mirmar verzeichnet derzeit ein starkes Wachstum, das nach Unternehmensangaben wesentlich auf die zusätzliche Produktivität der neuen Mark-Andy-Maschinen zurückzuführen ist. Das Unternehmen beschäftigt 35 Mitarbeitende und beliefert überwiegend den spanischen Markt. Exportiert wird außerdem nach Portugal, Malta und Marokko. Im Zuge der geplanten Erweiterung des Kundenportfolios arbeitet Mirmar an der BRC-Akkreditierung. FSC und ISO 9001:2008 liegen bereits vor.