Das aktuelle Statement

Haftetiketten können in Zeiten wie diesen sicher sein

Frank Neumann, Geschäftsführer, Achertäler Druckerei, Kappelrodeck
Frank Neumann, Geschäftsführer, Achertäler Druckerei, Kappelrodeck

Mitte Februar des letzten Jahres hätte sicher kaum jemand damit gerechnet, wie sich die Pandemie letztlich entwickelt und das wir jetzt, 1 Jahr später fast am gleichen Punkt stehen. Wir sahen einen Lockdown im Frühjahr, hofften auf den Sommer und das Abebben der Pandemie, aber es zog sich alles dennoch länger hin. Die Etiketten- und die Verpackungsbranche hat es glücklicherweise nicht so hart getroffen wie befürchtet. Ein Anlass für Etiketten-Labels, ein Jahr später die Branche zu befragen, wie sie durch die Monate gekommen ist und welche Pläne für 2021 bestehen.

Frank Neumann, Geschäftsführer, Achertäler Druckerei, Kappelrodeck

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2020 war, so denke ich, für alle Etikettendrucker ein „besonderes“ Jahr. Noch nie schwankten die Situationen so stark:

  • Teilweise deutliche Auftragseinbrüche, manche aber gleichzeitig, dann übervolle Auftragsbücher (je nach Kundenklientel, Branche)
  • erhebliche Materialbeschaffungsprobleme, bis hin zu Nichtbelieferungen
  • Reisebeschränkungen (Kontakt zu Kunden nur noch digital/virtuell)
  • Aufrechterhaltung einer sicheren Produktion trotz Pandemie
  • Kurzarbeit, Krankschreibungen per Telefon, Arbeitgeberbescheinigungen für Grenzgänger, etc.
  • Hoher finanzieller Einsatz und Subvention/Hilfen durch den Staat

Es zeigte sich für uns, dass Haftetiketten auch in solchen Zeiten krisensicher sein können. Auch wenn es, je nach Kundenbranche, teilweise deutliche Einbrüche gegeben hat. Zudem sind wir als Lieferant für wichtige Produkte (z.B. Nahrungsmittel, Getränke, Pharmazeutische Produkte) systemrelevant und durften weiter produzieren.

Dieser „Stresstest“ hat intern dazu beigetragen, dass wir Problempunkte erkennen und optimieren konnten. Die Digitalisierung der Arbeitsabläufe wurde optimiert, die Flexibilisierung der Arbeitsplätze…  wobei wir dem von Politikern geforderten, generellen „Homeoffice-Anspruch“ widersprechen müssen. Die Aufgabenstellungen und Arbeitsplatzsituationen sind viel zu unterschiedlich, dass dies pauschaliert und per Gesetz Unternehmen vorgeschrieben werden könnte – wir haben wahrlich schon genügend Restriktionen und Gesetze einzuhalten.

Aber es zeigte uns auch, dass die Digitalisierung auch ihre Grenzen hat. Ein Etikett kann zwar digital gedruckt werden, aber Bediener/Operator/Drucker (m/w/d) der Maschinen benötigen wir trotzdem – gut so, denn nicht die Digitalisierung, sondern die handelnden Menschen machen den Unterschied!

Somit setzen wir weiterhin auf einen gesunden Mix aus konventioneller und digitaler Technik, Digitalisierung der Workflows, aber als größten und wichtigsten Erfolgsfaktor: auf die handelnden Menschen in unserem Unternehmen. Danke für die Unterstützung unseres Teams in dieser Zeit!

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