Die neue 2-Meter-Schneidanlage von HERMA UK arbeitet mit Hochgeschwindigkeit und ist speziell darauf ausgelegt, selbst dünne Folien und andere beschichtete sensible Materialien besonders präzise und prozesssicher zu verarbeiten (Quelle: Herma)
Um den wachsenden Bereich der Folien-Haftmaterialien weiter auszubauen, hat Herma in neue Verarbeitungstechnik investiert: Bei Herma UK in Newbury ging eine 2-Meter-Schneidanlage in Betrieb.
Die neue Schneidanlage ist speziell darauf ausgelegt, dünne Folien und andere beschichtete sensible Materialien präzise und prozesssicher zu verarbeiten. Denn für nachgelagerte Prozesse wie Wickeln, Drucken und Applizieren entsprechender Produkte spielen saubere Schnittkanten, eine stabile Bahnführung und eine exakt geregelte Spannung eine immer größere Rolle.
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Darüber hinaus steigert Herma UK mit der neuen Anlage seine Kapazität bei breiten Formaten, sowohl für Folien- als auch für Papier-Haftmaterialien. Die maximale Bahnbreite wächst von 1,5 auf 2,0 Meter. Das erlaubt die Verarbeitung breiterer Mutterrollen und erhöht bei entsprechenden Aufträgen den Materialdurchsatz pro Durchlauf deutlich.
Hochgeschwindigkeits-Anlage
Zudem arbeitet die neue Anlage mit Hochgeschwindigkeit, jeweils in Abhängigkeit der zu schneidenden Materialien. Für Kunden bedeutet das mehr Effizienz, kürzere Durchlaufzeiten und eine höhere Reaktionsgeschwindigkeit. „Mit dieser Investition im siebenstelligen Bereich stärken wir zum einen unsere Kompetenz und unser Angebot bei Folien-Haftmaterialien und bauen zum anderen unseren Service für Etikettendrucker aus“, sagt Emmanuel Odofin, Managing Director von Herma UK. „Die neue 2-Meter-Anlage verbessert die Schneidqualität bei sensiblen Materialien, erweitert unsere Möglichkeiten bei breiten Formaten und hilft uns, Kundenbedarfe noch schneller und flexibler zu bedienen.“
Bauliche Anpassungen
Die Installation der neue Schneidanlage erforderte am Standort Newbury gezielte Anpassungen. Dazu gehörten unter anderem die Verstärkung des Hallenbodens, kleinere Änderungen im Fertigungslayout sowie Maßnahmen bei der Stromversorgung. Die Arbeiten, die im ersten Quartal 2026 begonnen hatten, wurden mit nur minimalen Auswirkungen auf die laufende Produktion umgesetzt. „Die Anlage konnte plangerecht zum Ende des zweiten Quartals in Betrieb gehen und markiert einen bedeutenden Meilenstein beim Ausbau unserer Produktionskompetenz“, betont Emmanuel Odofin.