V.l.: Simon Hicks, Joey Hicks und Silas Hicks vor der neuen Mark Andy DSiQ bei PrintCo360 (Quelle: Mark Andy)
Der US-amerikanische Etikettenhersteller PrintCo360 aus Rainsville, Alabama, hat sich für eine Mark Andy Digital Series iQ entschieden. Hintergrund sind kleiner werdende Auflagen und eine wachsende Zahl an SKUs im Etikettengeschäft des Familienunternehmens.
PrintCo360 habe zunächst den Kauf einer eigenständigen Digitaldruckmaschine in Betracht gezogen. Die notwendigen Schritte zum Transport bedruckter Rollen zu separaten Stanz- und Schneidanlagen hätten dann jedoch den Ausschlag gegeben, sich schließlich für eine Mark Andy Digital Series iQ zu entscheiden. Dabei handelt es sich um eine UV-Inkjet-Hybridplattform, die Druck und Weiterverarbeitung inline verbindet.
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PrintCo360 betreibt vier Druckmaschinen, alle von Mark Andy, und stieg vor rund einem Jahrzehnt in die Digitalproduktion ein. Lebensmittel und Getränke zählen aktuell zu den am stärksten wachsenden Bereichen von PrintCo360, darunter Craft Beer, Gewürze und weitere Konsumgüter, bei denen Marken häufig neue Varianten und Designs einführen. Obwohl das Unternehmen im Nordosten Alabamas verwurzelt ist, beschränkt sich der Kundenstamm nicht auf die Region: PrintCo360 beliefert Kunden in den gesamten USA sowie in Kanada, rund 40 Prozent der Aufträge entfallen auf Kunden außerhalb des unmittelbaren Marktumfelds.
Ausstattung den neuen Anlage
Die Digital Series iQ ist mit zwei Flexostationen – jeweils vor und nach dem Digitaldruckwerk – sowie einer Inline-Stanze ausgestattet. Die Anlage hat sich nach Unternehmensangaben zu einer wichtigen Plattform für das wachsende Multi-SKU-Etikettengeschäft entwickelt. Statt wiederholt Druckplatten, Farben, Rasterwalzen und Farbwannen zu wechseln, kann PrintCo360 mehrere Versionen in der Druckvorstufe vorbereiten und anschließend nacheinander fahren, während die Maschine durchläuft. „Die Qualität, die von der Anlage kommt, steht an erster Stelle“, so Joey Hicks, Gründer und Inhaber von PrintCo360. „Sie ist im Register, und wir verbringen keine Zeit mit dem Hantieren an Farben. Wenn ein Kunde ein paar Tausend Etiketten über zehn verschiedene SKUs verteilt bestellt, können wir alles in der Vorstufe einrichten und durchlaufen lassen. Die Anlage steht nicht still. Im Flexodruck hätte das Stunden über Stunden gedauert.“
Ausblick auf weitere Investitionen
Hicks erwartet, dass die nächste größere Investition in eine Druckmaschine erneut in den Digitalbereich fließen wird. Das langfristige Ziel des Unternehmens ist ambitioniert: PrintCo360 will jährlich etwa eine neue Anlage hinzufügen und dabei fortlaufend prüfen, wohin sich Kundenmix und profitabelste Geschäftsmöglichkeiten entwickeln. „Wir wollen weiter wachsen, an der Spitze der aufkommenden Technologien bleiben und äußerst wettbewerbsfähig bleiben“, so Hicks. Mit der Digital Series iQ, die inzwischen Kapazität für die Bereiche Lebensmittel, Getränke, Craft Beer, Gewürze und weitere Anwendungen bereitstellt, hat PrintCo360 einen weiteren Schritt in diese Richtung unternommen.