Printed Packaging Summit

Summit-Teilnehmer besichtigen Live-Anlage für digitale Produktpässe

Im osapiens DPP oLAB in Köln soll ein digitaler Produktpass live erzeugt und über QR-Code sowie GS1 Digital Link abgerufen werden (Quelle: Smithers)
Im osapiens DPP oLAB in Köln soll ein digitaler Produktpass live erzeugt und über QR-Code sowie GS1 Digital Link abgerufen werden (Quelle: Smithers)

Der Smithers Printed Packaging Summit führt seine Teilnehmer am Dienstag, 3. November 2026, von 13 bis 15 Uhr in das DPP oLAB von osapiens in Köln. Dort soll ein digitaler Produktpass live erzeugt und über QR-Code sowie GS1 Digital Link verknüpft und aufgerufen werden.

Die Veranstaltung findet als eintägige Arbeitskonferenz in Köln statt und geht aus der Reihe „Digital Print for Packaging Europe“ hervor, die Smithers über elf Jahre ausgerichtet hat. Den Rahmen des Programms bilden nach Angaben des Veranstalters nicht Drucktechnologien, sondern regulatorische Vorgaben: PPWR, digitaler Produktpass und die QR-Anforderungen des Einzelhandels. Angesprochen sind Markeninhaber, Verarbeiter, Ausrüstungslieferanten und Datenspezialisten; die Fragen der Markeninhaber zur Lieferkette sollen die Tagesordnung bestimmen.

Anzeige

Hintergrund sind mehrere Vorgaben, die unmittelbar in Druck- und Verarbeitungsprozesse hineinwirken. Konformitätserklärungen nach PPWR sind ab August 2026 verpflichtend. Der digitale Produktpass der EU verlangt einen eindeutigen, maschinenlesbaren Datenpunkt auf jedem regulierten Produkt. Einzelhändler erproben derzeit QR-Codes, die die physische Verpackung mit aktuellen Lieferkettendaten verknüpfen, und Pfandrückgabesysteme benötigen serialisierte Codes in Produktionsgeschwindigkeit. Hinzu kommt, dass die Einhaltung von Recyclingvorschriften zum Teil davon abhängt, welche Druckfarben und Beschichtungen auf dem Substrat eingesetzt werden.

Datenträger und Infrastruktur im Zusammenspiel

Der Nachmittagstermin im DPP oLAB ist nach Darstellung des Veranstalters der einzige Programmpunkt einer europäischen Verpackungskonferenz, bei dem eine Demonstrationsanlage für den digitalen Produktpass im Betrieb besichtigt werden kann. Gezeigt werden soll unter anderem, wie Produktdaten strukturiert, gespeichert und entlang der gesamten Lieferkette bereitgestellt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung zwischen dem aufgedruckten Datenträger auf der Verpackung und der dahinterliegenden digitalen Infrastruktur.

Darüber hinaus soll dargestellt werden, wie die osapiens HUB Agent Factory die Produktkonformitätslösung unterstützt, indem sie Datenprüfungen automatisiert und die einzelnen Produktpässe auditbereit hält. Vorgesehen ist zudem eine Demonstration, wie der DPP-Standard für Verpackungskategorien funktionieren soll, sobald die Verordnung in Kraft tritt.

Begrenzte Teilnehmerzahl

Die Besichtigung ist in der vollständigen Konferenzanmeldung enthalten. Die Zahl der Plätze ist nach Angaben des Veranstalters begrenzt; vergeben werden sie in der Reihenfolge des Anmeldeeingangs.