Heidelberger Druckmaschinen präsentierte neues Konzept

Aus Gallus DCS 340 wird Gallus Labelfire 340

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) präsentierte ihr neues Fire-Konzept zur drupa 2016. Das Unternehmen setzt auf Verpackung, Digital und Services und benannte in diesem Zusammenhang gleich auch die Produktpalette um. So wird beispielsweise aus der Etikettendruckmaschine Gallus DCS 340 die digitale Gallus Labelfire 340.

Das Unternehmen präsentierte unter anderem die Heidelberg Primefire 106 auf Basis der Inkjet-Technik ihres Entwicklungspartners Fujifilm und der Peak-Performance-Plattform aus der eigenen Offsettechnik. Kernkompetenzen von Heidelberg, beispielsweise die berührungslose Papierbogenführung oder die An- und Auslegertechnik, sind so in das System eingeflossen. Damit will das Unternehmen der industriellen Produktion von Digitaldruckanwendungen in einer neuen Formatklasse den Weg weisen.

Ab der drupa 2016 präsentiert Heidelberg das gesamte Digitaldruckangebot analog der Speedmaster-Baureihe unter einem einheitlichen Familiennamen, der „Fire“-Produktlinie. „Die Bezeichnung „Fire“ für das Digitaldruckportfolio soll für Leistungsfähigkeit, Dynamik, Performance und Wachstum stehen; zugleich für das digitale „Übertragen“ von Daten und Tinte auf unterschiedliche Oberflächen.

Damit setzt sich das Heidelberg Digitaldruckangebot ab der drupa 2016 wie folgt zusammen:

Heidelberg Primefire 106: Das neue digitale Inkjet-Drucksystem für die industrielle Produktion digitaler Druckanwendungen im B1-Format soll höchste Ansprüche erfüllen.

Heidelberg Versafire CP/CV ist die neue Bezeichnung für die bisherigen Digitaldrucksysteme Linoprint CP/CV.

Gallus Labelfire 340 ist der neue Produktname der vormals Gallus DCS 340 für den Wachstumsmarkt des digitalen Etikettendrucks. Die Markteinführung der Maschine erfolgte auf der Labelexpo 2015 in Brüssel. Der Vertrieb erfolgt über Gallus, dem Schweizer Tochterunternehmen von Heidelberg.

Heidelberg Omnifire 250/1000 ist künftig die Bezeichnung für die 4D-Drucksysteme von Heidelberg und ersetzt die Bezeichnung Heidelberg Jetmaster Dimension 250/1000. Unter 4D-Druck versteht das Unternehmen das individualisierte und flexible Bedrucken unterschiedlichster dreidimensionaler Objekte wie Bälle, Trinkflaschen und anderer Massenartikel insbesondere der Konsumgüterindustrie.

Smart Print Shop: Integration von Digital- und Offsetdruck

Das gesamte Digitaldruckportfolio soll sich zusammen mit den Offsetsystemen von Heidelberg über das neue Prinect Digital Front End (DFE) in den Gesamtworkflow einer Druckerei integrieren lassen. Auch Web-to-Print-Anwendungen sowie Multi-Channel-Publishing-Geschäftsmodelle werden unterstützt.