Dekarbonisierung mit neuer Power-to-Heat-Anlage

Kurz veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2025

Am Standort Sulzbach-Rosenberg entsteht eine Power-to-Heat-Anlage, die künftig überschüssigen Solarstrom zur Erzeugung von Prozesswärme nutzen soll (Quelle: Leonhard Kurz)
Am Standort Sulzbach-Rosenberg entsteht eine Power-to-Heat-Anlage, die künftig überschüssigen Solarstrom zur Erzeugung von Prozesswärme nutzen soll (Quelle: Leonhard Kurz)

Leonhard Kurz hat seinen Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht. Er dokumentiert Fortschritte bei Klimaschutz, Lieferketten und sozialer Verantwortung – unter anderem durch den Ausbau der Photovoltaik und eine neue Power-to-Heat-Anlage am Standort Sulzbach-Rosenberg.

Ein Schwerpunkt der Nachhaltigkeitsaktivitäten liegt auf der Reduzierung von CO₂-Emissionen. An den deutschen Standorten in Fürth und Sulzbach-Rosenberg bezieht Kurz nach eigenen Angaben bereits ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Im Jahr 2025 wurden zudem mehr als 13 GWh des Strombedarfs durch Photovoltaikanlagen gedeckt.

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Am Produktionsstandort Sulzbach-Rosenberg hat das Unternehmen im vergangenen Jahr mit dem Bau einer Power-to-Heat-Anlage mit Wärmespeichersystem begonnen, um die Prozesswärmeversorgung eines Produktionsbereichs künftig zu dekarbonisieren. Die Anlage soll voraussichtlich bis Herbst 2026 in Betrieb gehen und den CO₂-Ausstoß nach Unternehmensangaben um rund 700 Tonnen pro Jahr reduzieren. Sie nutzt überschüssigen Solarstrom aus der direkt angebundenen Freiflächenphotovoltaikanlage zur Erzeugung von Prozesswärme und speichert überschüssige Energie für den späteren Einsatz. Diese Maßnahmen sollen zum Ziel des Unternehmens beitragen, die Emissionen in Scope 1 und 2 deutlich zu reduzieren.

Verantwortung in der Lieferkette

Kurz bewertet nach eigenen Angaben regelmäßig seine strategisch wichtigsten Lieferanten anhand definierter Umwelt-, Sozial- und Qualitätskriterien und will damit Verantwortung entlang der Lieferketten übernehmen. Das UN Global Compact Network Germany hat das Unternehmen im Rahmen einer empirischen Analyse zur Umsetzung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) in deutschen Unternehmen als Good-Practice-Beispiel aufgenommen. Grundlage der Analyse „Germany’s Supply Chain Due Diligence Act“ waren 313 öffentlich zugängliche Berichte aus der ersten Berichtsphase des LkSG (2023/24).

Mitgliedschaft im UN Global Compact

Seit 2021 ist Kurz Mitglied im UN Global Compact und verpflichtet sich damit zu dessen Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. 2025 wurde das Unternehmen zudem erneut mit der EcoVadis-Silbermedaille ausgezeichnet. Damit gehört Kurz nach Angaben des Bewertungsdienstleisters zu den besten 15 Prozent der weltweit bewerteten Unternehmen und zu den besten 6 Prozent der Branche.