UPM baut erstes Werk für Etikettenmaterial in Indien
von Redaktion Etiketten-Labels,
Harri Janhunen, Vice President Strategy and India & Middle East (Quelle: UPM Adhesive Materials)
UPM Adhesive Materials will Anfang 2028 im indischen Bundesstaat Gujarat sein erstes Werk für Haftetikettenmaterial in Betrieb nehmen. Kern der Investition ist eine Beschichtungsanlage für acrylbasierte Klebstoffsysteme.
Mit dem Werk erweitert UPM seine Präsenz in Indien von der Distribution auf die eigene Produktion. Im März 2026 hatte das Unternehmen bereits ein Terminal für das Schneiden und den Vertrieb von Etikettenmaterial in der Nähe von Neu-Delhi angekündigt. Gemeinsam mit den Terminals bei Mumbai und Neu-Delhi soll die Beschichtungsanlage die Kunden im Land künftig zuverlässiger und schneller versorgen.
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Kürzere Lieferzeiten für Etikettenverarbeiter
Als Hintergrund nennt UPM das schnelle Wachstum der indischen Wirtschaft, getragen von Urbanisierung, Digitalisierung, Infrastrukturinvestitionen und steigendem privaten Konsum. Mit der Entwicklung des Marktes wachse auch der Bedarf der Etikettenverarbeiter an kurzfristigerem Service, kürzeren Lieferzeiten und Produkten, die auf lokale Anforderungen zugeschnitten sind. Nach Angaben des Unternehmens bietet Indien zudem ein kostengünstiges Lieferantenumfeld für Rohstoffe sowie qualifizierte Fachkräfte.
„Diese Investition spiegelt unser langfristiges Engagement in Indien und unser Vertrauen in das Wachstumspotenzial des Landes wider. Eine lokale Beschichtungsanlage erlaubt es uns, schneller auf die Anforderungen unserer Kunden zu reagieren, und verschafft uns zugleich Zugang zur starken Rohstoffbasis und zum Talentpool Indiens“, sagt Harri Janhunen, Vice President Strategy and India & Middle East bei UPM Adhesive Materials.