Mit der Investition von Aniflex in hybride Technologie von Mark Andy reagiert das Unternehmen auf die aktuellen Marktanforderungen (Quelle: Mark Andy)
Aniflex hat in eine Mark Andy Digital Series HD HighSpeed 1200 investiert. Die Anlage kombiniert Flexo- und UV-Inkjetdruck. So unterstützt sie die Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit bei Etiketten- und Verpackungskunden.
Aniflex ist ein polnischer Hersteller von Selbstklebeetiketten, Shrink Sleeves und flexiblen Verpackungen. Nach Einschätzung von Mitinhaber Maciej Wojtaszek hat sich das Erscheinungsbild von Etiketten in den vergangenen Jahren nicht grundlegend verändert. Markenartikler legten weiterhin Wert auf Konsistenz und Wiedererkennbarkeit. Deutlich verändert habe sich jedoch die Zahl der Produktvarianten. „Innerhalb einer einzelnen Produktkategorie sehen wir heute deutlich mehr Geschmacks-, Funktions- und Sprachvarianten“, erklärt er. „Ein Produkt kann in mehreren grafischen Versionen vorliegen, wobei jede Version zusätzlich in verschiedenen Sprachfassungen produziert wird. Dadurch steigt die Zahl der SKUs unmittelbar, und die Komplexität im gesamten Produktionsprozess nimmt zu.“
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Produktion mit Fokus auf Flexibilität
Die steigende Zahl an SKUs hat die Produktionsplanung und -umsetzung bei Aniflex deutlich anspruchsvoller gemacht. Aufgrund seiner Erfahrung im Digitaldruck sieht sich das Unternehmen dafür aber gut aufgestellt. „Der Markt verlangt zunehmend die Fähigkeit, viele Kurzauflagenvarianten neben größeren Aufträgen zu produzieren und dabei eine konstante Qualität sowie eine zuverlässige Lieferleistung sicherzustellen“, so Wojtaszek. Er betont zudem, dass Qualitätsanforderungen heute über einen einzelnen erfolgreichen Drucklauf hinausgingen. Die eigentliche Herausforderung bestehe darin, bei jedem Wiederholauftrag und jeder Charge das gleiche Qualitätsniveau zu erreichen. Vorhersehbare Qualität sei wesentlich, weil sie Kundenvertrauen schafft, die Produktionsplanung unterstützt und langfristige Geschäftsbeziehungen stärkt. „Die neue Mark Andy-Maschine spielt dabei für uns eine wichtige Rolle“, meint Wojtaszek.
Investition als Teil der Entwicklungsstrategie
Die Entscheidung für die Mark Andy Digital Series HD HighSpeed 1200 sei Teil einer langfristig angelegten Entwicklungsstrategie: „Neue Lösungen und die kontinuierliche Erweiterung unserer Produktionsmöglichkeiten sind direkte Antworten auf Markterwartungen. Unsere Ziele sind eine bessere Prozesskontrolle, operative Stabilität und planbare Qualität.“ Die Erweiterung der Produktionsplattform soll Aniflex zudem helfen, effizienter zu skalieren. Moderne Technologien wie die neue Hybridmaschine von Mark Andy ermöglichen laut Unternehmen schnellere Jobwechsel, eine höhere Produktivität und die parallele Umsetzung mehrerer Projekte.
Bewusste Entscheidung für Hybridproduktion
Dem Maschinenkauf gingen nach Unternehmensangaben umfangreiche Analysen und Tests voraus, sowohl in Democentern als auch bei Druckereien in Europa. „Technologische Stabilität war für uns eines der wichtigsten Kriterien“, erklärt Wojtaszek. „Aniflex verfügte bereits über Erfahrung sowohl im Flexodruck mit Mark Andy-Anlagen als auch mit Inkjettechnologie. Die Kombination dieser beiden Technologien in einer Hybridplattform erwies sich für uns als optimale Lösung.“
Integrierte Abläufe sollen Stabilität erhöhen
Die Hybridtechnologie von Mark Andy bündelt mehrere Druckprozesse in einem integrierten System und soll Produktionsabläufe vereinfachen. „Die Verringerung der Zahl der Produktionsschritte und der Wegfall der Übertragung von Halbfertigprodukten zwischen separaten Maschinen senken das Fehlerrisiko deutlich, minimieren Stillstandszeiten und verbessern die allgemeine Prozessstabilität“, sagt Wojtaszek.
Die Einführung der neuen Technologie umfasste auch Schulungen für Bediener, den Aufbau zusätzlicher Kompetenzen und eine schrittweise Ausweitung auf anspruchsvollere Anwendungen. „Die Mark Andy-Hybridmaschine wird derzeit zunehmend für komplexere Produktionsarbeiten eingesetzt, die das volle Leistungsspektrum der Plattform nutzen“, ergänzt Wojtaszek.