OE-A Geschäftsklima-Umfrage

Gedruckte Elektronik – Industrie überwindet den Corona-Rückschlag

Die OE-A-Geschäftsklimaumfrage prognostiziert für dieses Jahr ein Umsatzplus von 11 % für die Branche. Für 2022 wird ein Plus von 13% erwartet (Quelle: OE-A)
Die OE-A-Geschäftsklimaumfrage prognostiziert für dieses Jahr ein Umsatzplus von 11 % für die Branche. Für 2022 wird ein Plus von 13% erwartet (Quelle: OE-A)

Nach einer schwierigen Zeit im letzten Jahr erholen sich die Hersteller der flexiblen und gedruckten Elektronik von den Auswirkungen der Pandemie.

´“Die Erholung unserer Branche nimmt weiter Fahrt auf. Wir sind dabei den Umsatzrückgang, den uns Corona zugefügt hat, zu überwinden.“ fasst Stan Farnsworth, Vorsitzender der OE-A und Chief Marketing Officer von NovaCentrix, die Ergebnisse der aktuellen OE-A Geschäftsklima-Umfrage zusammen.

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Die überwiegende Mehrheit der Umfrageteilnehmer erwartet, dass die Branche 2021 wachsen wird. Im Rahmen der halbjährlichen Geschäftsklima-Umfrage erhebt die OE-A, eine Arbeitsgemeinschaft im VDMA, ein Stimmungsbild ihrer internationalen Mitglieder – vom Materialhersteller bis zum Endanwender – hinsichtlich Umsatz, Auftragseingang, Investitionen und Beschäftigung.

OE-A erwartet 11 Prozent Umsatzwachstum für 2021

Nach einem Corona bedingten deutlichen Umsatzrückgang 2020, gewinnt die Erholung der gedruckten Elektronik an Dynamik. Zwar gaben 85 Prozent der Befragten an unter den negativen Auswirkungen der Pandemie zu leiden, dennoch ist die Stimmung unter den Herstellern gut. Fast zwei Drittel der Umfrageteilnehmer erwarten ein Wachstum der Branche in diesem Jahr. Mit einem erwarteten Umsatzwachstum von 11 Prozent fällt die Prognose im Vergleich zum Herbst 2020 optimistischer aus (im Oktober 2020 wurde ein Wachstum von 7 Prozent geschätzt). Laut Umfrage rechnet die Industrie für 2022 mit einer Fortsetzung des positiven Trends. Die Unternehmen streben ein stabiles Umsatzwachstum von 13 Prozent an. Dieses Wachstum wird entlang der gesamten Wertschöpfungskette erwartet.

„Wir freuen uns, dass die Umfrage zeigt, dass unsere Branche gut aufgestellt ist. Die Unternehmen halten in diesem Jahr an ihren Plänen, in die Produktion zu investieren fest”, ergänzt Stan Farnsworth. Mehr als drei Viertel der Umfrageteilnehmer planen Investitionen in den kommenden 6 Monaten und unterstreichen damit den positiven Ausblick. Darüber hinaus ist auch die Beschäftigungssituation ermutigend laut Umfrage: 77 Prozent der befragten Unternehmen planen eine stabile Beschäftigungslage, wobei sogar 23 Prozent angeben eine Aufstockung ihres Personals vornehmen zu wollen.

Die wichtigsten Anwenderbranchen für gedruckte Elektronikanwendungen sind fast zu gleichen Teilen Medizin & Pharmazie (21 %), Unterhaltungselektronik (21 %), Automotive (19 %) und Bau & Architektur (19 %).

Innovation ist der Schlüssel

Die Einschränkungen, die die Pandemie mit sich bringt, hat die Branche herausgefordert neue Wege zu finden, um mit Kunden im Kontakt zu treten und zu bleiben. Neben Web-Seminaren und bilateralen Web-Meetings nutzen 52 Prozent der Umfrageteilnehmer virtuelle Plattformen für die Kontaktaufnahme mit potenziellen- und Bestandskunden. „Als relativ junge und aufstrebende Branche ist unser Innovationsgrad hoch – und wer, wenn nicht wir – nutzt gerne innovative Kommunikations- und Vernetzungsplattformen”, unterstreicht Stan Farnsworth.

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