Strategische Partnerschaft im Digitaldruck

Xerox setzt auf Drucktechnologie von Xeikon

Flint Group Digital Xeikon erweitert durch die Partnerschaft mit Xerox die Vertriebswege für seine Digitaldrucktechnologie (Quelle: Xeikon)
Flint Group Digital Xeikon erweitert durch die Partnerschaft mit Xerox die Vertriebswege für seine Digitaldrucktechnologie (Quelle: Xeikon)

Flint Group Digital Xeikon (FGDX) und Xerox haben am 1. September 2026 eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben. Xerox wird Digitaldruckmaschinen auf Basis von Xeikon-Technologie unter eigener Marke anbieten und über seine Vertriebs- und Servicekanäle betreuen. Die Zusammenarbeit soll beiden Unternehmen zusätzliche Kundengruppen erschließen.

Mit der Kooperation reagieren die Unternehmen nach eigenen Angaben auf die wachsende Nachfrage nach kleineren Auflagen, kürzeren Lieferzeiten, unterschiedlichen Druckversionen und Anwendungen mit höherer Wertschöpfung. Xeikon bringt die Drucktechnologie ein, Xerox seine Kundenbeziehungen sowie seine Vertriebs- und Servicestrukturen. Gemeinsam wollen die Partner die Verbreitung digitaler Produktionsverfahren in weiteren Marktsegmenten vorantreiben.

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„Wir freuen uns, dass Xerox unsere Lösungen über seine Vertriebskanäle auf den Markt bringt“, sagt Walter Benz, President Flint Group Digital Xeikon. „Die Druckindustrie entwickelt sich weiterhin schnell, und der Markt sucht nach zuverlässigen Digitaldrucktechnologien, die dabei helfen, Reaktionsfähigkeit, Produktivität und Anwendungsflexibilität zu verbessern. Diese Partnerschaft wird die bewährte Technologie von Xeikon mehr Druckereien zugänglich machen und es ihnen ermöglichen, ihr Geschäft auszubauen und wirksamer auf veränderte Marktanforderungen zu reagieren.“

Xerox ergänzt Technik um Software und Service

Die ergänzende Mitteilung von Xerox konkretisiert die geplante Zusammenarbeit: Xeikon-Technologie soll in das „Xerox Production Ecosystem“ eingebunden werden. Dazu zählt Xerox Software zur Workflow-Automatisierung, Weiterverarbeitungslösungen, Ferndienste und seine weltweite Supportstruktur. Die erste Maschine soll unter der Marke Xerox vertrieben, von Xerox betreut und um eigene Software- und Integrationsfunktionen ergänzt werden. Als Zielmärkte nennt das Unternehmen ausdrücklich den digitalen Verpackungs- und Etikettendruck sowie den Akzidenzdruck. Das Angebot soll das bestehende Produktionsdruckportfolio ergänzen.

Strategisch lässt sich die Vereinbarung damit als Verbindung von Technologiezulieferung und zusätzlichem Marktzugang einordnen. Xeikon kann über Xerox Druckereien erreichen, zu denen bislang möglicherweise keine eigene Vertriebsbeziehung besteht. Xerox wiederum kann sein Angebot auf Grundlage vorhandener Xeikon-Technologie erweitern. Die angekündigte Einbindung eigener Software und Dienstleistungen zeigt, dass Xerox auch die Integration der Maschinen in die Produktion adressieren will.