Etikettierprozesse in SAP optimieren

Quelle: NiceLabel

Der Etikettendruck in SAP ist, im Vergleich zu den anderen Funktionen, nicht besonders effizient. Softwareentwickler NiceLabel empfiehlt den Einsatz von Etikettenmanagement-Systemen: sie sind einfacher zu bedienen, kostengünstiger und beschleunigen den gesamten Etikettierprozess.

Die Etikettenerstellung gehört nicht zu den elegantesten Funktionen in SAP: hart-kodierte Vorlagen zum Beispiel lassen sich nicht zügig anpassen, und oft ist es nötig, die IT-Abteilung hinzuzuziehen. Das ist schon fast ein K.O.-Kriterium für viele Unternehmen, etwa dann, wenn Waren schnell bewegt werden müssen oder Rückrufe einen schnellen Etikettierprozess nötig machen. Die Technologien, die SAP einsetzt, sind zudem teilweise veraltet und nicht für den Barcode-Druck geeignet. NiceLabel, ein führender Entwickler von Etikettendesign-Software und Etikettenmanagement-Systemen, empfiehlt die Nutzung von ergänzenden Etikettenmanagement-Systemen und erklärt deren Vorteile:

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  • Schnelle Etikettenerstellung. Mit einem integrierten Etikettendesigner, universellen Vorlagen und dynamischen Inhalten können Anwender beliebige Etiketten innerhalb weniger Minuten entwerfen und zwar völlig ohne Unterstützung der IT-Abteilung. Die Etiketten sind dann für alle Druckermarken und -modelle nutzbar.
  • Verhindern von Fehlern. Etikettenverwaltungs-Systeme bieten eine vollständige Druckhistorie aller Vorlagen, Überarbeitungs- und Genehmigungs-Workflows sowie eine Übersicht aller User, die Etiketten erstellt, verändert oder gedruckt haben. Hinzu kommt, dass der gesamte Qualitätssicherungsprozess digitalisiert werden kann. Das System stellt sämtliche Unterlagen, die für Qualitätskontrollen und Audits benötigen werden, zur Verfügung.
  • Beschleunigter Druck. Typischerweise laufen in einer SAP-Umgebung beim Etikettendruck die Stammdaten über einen sogenannten Spooler an eine Etikettensoftware. Diese Methode bietet jedoch keine Druckvorschau und keine Qualitätsprüfung des Etiketts. Dies kann zu teuren Fehlern und Nachdrucken führen. Das Programmieren einer Funktion zur Etikettenvorschau ist kaum eine Alternative: es ist zeitaufwendig und kostspielig. Ein Etikettenverwaltungs-System bietet hingegen eine Etikettenvorschau und einen On-Demand-Sofortdruck samt Echtzeit-Druckstatusrückmeldung.
  • Regelbasierte Verfahren. Jede Etikettier-Umgebung beinhaltet Regeln, die auf das Etikettierungsverfahren angewandt werden. Das können einfache Regeln sein, die beispielsweise bestimmen, welches Etikett für welchen Kunden verwendet wird. Komplexere Regeln definieren, je nach Kunde, die Sprachen eines Etiketts. Solche Regeln können innerhalb eines Etikettenmanagement-Systems automatisch angewendet werden. Das verringert manuelle Fehler und erhöht die Effizienz des gesamten Prozesses.
  • Integrationsfähigkeit. Etikettenmanagement-Systeme lassen sich nahtlos in SAP integrieren. Die Vorteile sind allerdings nicht nur auf SAP beschränkt, sondern können auch Manufacturing Execution Systems (MES), Lagerverwaltungssysteme (WMS) oder selbst entwickelte Anwendungen umfassen. So können Unternehmen zentralgesteuert Vorlagen und Etiketten auf der Grundlage von Transaktionen aus verschiedenen Systemen drucken, mit dem Wissen, dass alle Drucktransaktionen zentral gespeichert sind.

Etikettenmanagement-Systeme können über mehrere Produktionslinien, Werke, globale Standorte und sogar Geschäftspartner hinweg eingesetzt werden: so entstehen konsistente Ergebnisse. Die Systeme sind skalierbar und auf die gesamte Lieferkette ausweitbar, hinzu kommen integrierte Web- und Cloud-Technologien.

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