Grundlagen zur richtigen Bahnführung

Bahnlaufregelung – ein notwendiges Übel?

Bahnkantensteuerung Dr. Renke Wilken
Walzenanordnung für die Bahnkantenregelung und Querprofiländerungen beim Verdrehen der Walzen 2 und 3. Erläuterungen im Text

Wenn eine Papierbahn – für andere bahnförmige Materialien würde das Folgende sinngemäß ebenfalls zutreffen – eine von Rolle zu Rolle arbeitende Verarbeitungsmaschine, beispielsweise eine Druckmaschine, durchläuft, wird sie mittels zahlreicher angetriebener und nicht angetriebener Walzen von der Abwicklung zur Aufwicklung auf einem in aller Regel nicht geradlinigen, sondern eher mäanderförmigen Weg geführt.

Um auf dem Weg, z.B. durch eine Druckmaschine oder ein Convertingsystem, passergenaue Verarbeitungsschritte vornehmen zu können, muss die Position der Bahn auf den Walzen definiert und stets konstant sein. Nur dann ist sichergestellt, dass mehrere Druckwerke exakt übereinander drucken oder Stanzwerke genau an den gewünschten Stellen Konturen stanzen können. Jede Änderung der Bahnposition und jedes Verlaufen der Bahn würde die Präzision der Verarbeitungsschritte stören oder eine qualitativ hinreichende Ausführung der gewünschten Maschinenarbeit unmöglich machen.

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Unser Autor Dr. Renke Wilken befasst sich in unserer nächsten Ausgabe der Etiketten-Labels, Erscheinungsdatum 10. Dezember 2016,  mit den technischen Voraussetzungen zum optimalen Bahnlauf und den Problemen, die durch eine falsche Einstellung entstehen können.

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